Newsletter  |  Donnerstag, 18. Januar 2018, 01:23 Uhr
Startseite

Diabetes-News

Über Diabetes
Fachthemen
Ernährung
Patientenfragen

Praktische Hilfe
Diabetes und Vorsorge
Klinische Studien
Diabetes-Kalender

Selbsthilfe-Suche
Arzt-/Klinik-Suche

 
 
 
gefördert durch:
 
Wie kommt es zu einer Unterzuckerung?


Glas O-Saft

Die Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist die häufigste Nebenwirkung bei der Behandlung mit Insulin und mit blutzuckersenkenden Tabletten, insbesondere Sulfonylharnstoffe, Glinide und Sensitizer. Grundsätzlich besteht in der Situation einer Unterzuckerung ein Missverhältnis zwischen der vorübergehenden übermäßigen pharmakologischen Insulinwirkung und der zu niedrigen Blutzuckerkonzentration im Blut. Die Ursachen hierfür können sehr vielfältig sein:

  • Eine zu hohe Dosis von Insulin oder blutzuckersenkenden Medikamenten
  • Eine zu niedrige Nahrungs- bzw. Zuckermenge bei gleichbleibender Insulin- oder Tablettendosis
  • Zu große körperliche Belastung bei gleichbleibender Insulin- oder Tablettendosis
  • Alkohol, da dieser die Blutzuckerkonzentration im Blut senkt (ggf. z.B. bei Bier nach vorübergehendem Blutzuckeranstieg)
  • Zu großer Spritz-Eß-Abstand
  • Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung

Auch Patienten mit einer normalen Blutzuckerkonzentration können Anzeichen einer Unterzuckerung entwickeln. Das liegt daran, daß sie aufgrund ihres schlecht eingestellten Diabetes an sehr hohe Zuckerwerte gewöhnt sind.


Gunilla Erdmann, freie Mitarbeiterin des Deutschen Diabetes-Zentrums an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Dieser Beitrag wurde inhaltlich zuletzt im Januar 2005 aktualisiert

Darstellung zum Ausdrucken