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Über Diabetes: Komplikationen

Im Verlauf einer Diabeteserkrankung können sich akute Komplikationen und Spätfolgen einstellen, die nicht immer vermieden werden können. Ob und in welchem Umfang sich Komplikationen und Folgen der Diabeteserkrankung zeigen, hängt davon ab, wie gut oder schlecht der Stoffwechsel eines Patienten eingestellt ist. Dies gilt gleichermaßen für Typ 1 wie auch für Typ 2 Diabetiker.

Die ausgeprägte Erhöhung des Blutzuckergehaltes kann zu einer Entgleisung des Zuckerstoffwechsels führen. Die Komplikationen, welche durch eine Erhöhung des Blutzuckergehaltes auftreten können, sind die diabetische Ketoazidose, welche überwiegend bei einem Typ 1 Diabetes auftritt und das hyperosmolare Dehydratationssyndrom, welches meist bei einem Typ 2 Diabetes vorkommt. Auslösende Faktoren für eine diabetische Ketoazidose und ein Koma Diabetikum sind meistens Infektionen und/oder eine fehlende oder schlecht angepasste Insulintherapie. Beide Formen der Stoffwechselentgleisung können unbehandelt zu einem Koma (Coma diabeticum) bzw. zu einem hyperosmolaren Koma führen. Das Coma diabeticum ist definiert als eine durch Insulinmangel hervorgerufene schwere Stoffwechselentgleisung, die mit tiefer Bewusstlosigkeit einhergeht.

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist die häufigste Nebenwirkung bei der Behandlung eines Diabetes mellitus mit Insulin und blutzuckersenkenden Tabletten wie Sulfonylharnstoffpräparaten, Gliniden und Sensitizern (Glitazone).