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Was Sie tun können ? - Therapie durch Patienten selber

Sie selber können mit der Reduzierung von Übergewicht durch sportliche Aktivitäten und eine gesunde Ernährung viel zum Erfolg der Therapie beitragen. Dies gilt besonders für Typ 2 Diabetiker.
Das Ziel ist Blutzucker und Blutdruck so gut wie möglich einzustellen, denn hohe Blutzucker- und Blutdruckwerte sind die Ursachen für die Nierenschäden.

Lassen sie Ihre Blutzucker- und Blutdruckwerte regelmäßig überprüfen und sprechen Sie Ihren Hausarzt auf eine Untersuchung der Nierenfunktion an.

Der Arzt hat die Aufgabe den Diabetiker über seinen Krankheit zu informieren, ihn im Umgang mit eventuellen Hilfsmitteln zu schulen und den Blutzucker des Patienten individuell einzustellen. Ein beginnender Nierenschaden lässt sich klinisch erst diagnostizieren, wenn die Eiweißausscheidung im Urin ansteigt. Für den behandelnden Hausarzt sind daher Urin- und Blutdruckwerte engmaschig zu kontrollieren um Veränderungen frühzeitig festzustellen und entsprechend reagieren zu können. außerdem sollte er regelmäßige Kontrollen des Blutdruckes durchführen, ab Werten von 140 /90 mit einer blutdrucksenkenden Therapie beginnen. Erhöhte Blutdruckwerte bei Diabetikern sollten immer frühzeitig therapiert werden, am besten eignen sich ACE-Hemmer.

Es gibt übereinstimmende Hinweise in vielen Studien für den positiven Effekt von Hemmern des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE-Hemmer) und Angiotensin-II-Rezeptoren-Blocker auf Eiweißauscheidung (Albuminurie) und die Schädigung der Nierenkörperchen (Glomerula). Prinzipiell ist aber die Blutzuckeruntersuchung wichtiger als die Frage des dazu verwendeten Medikaments.

Anja Neufang-Sahr, Prof. Dr. med. Werner Scherbaum, Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf

Dieser Beitrag wurde inhaltlich zuletzt im Januar 2003 aktualisiert

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