Ein Service des Deutschen Diabetes-Zentrums DDZ Düsseldorf
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Staudenselleriesalat

Besonders wenig Kalorien, aber viel gesunde Nährstoffe liefern unsere pfiffigen Rezepte mit typischen Salaten der Saison.


Kochtopf

Fünf am Tag — so lautet die Empfehlung der Deutschen und der Europäischen Diabetes Gesellschaft. Fünf Portionen Obst und Gemüse soll jeder jeden Tag essen. Das hört sich nach sehr viel an. Doch planen Sie das mal für sich durch, zum Beispiel: einen Apfel am Vormittag, eine Orange am Nachmittag, mittags Gemüse. Zum Abendbrot essen Sie einen der nachfolgenden Salate, und zwischendurch ein paar Möhren oder Kohlrabi geknabbert. Schon sind Sie bei der empfohlenen Menge.
So viel "Grünzeug" leistet einen entscheidenden Beitrag zur gesunden Ernährung, indem es viele Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefert. Amerikanische Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag das Krebsrisiko senken.

Staudenselleriesalat

  • Zutaten für 2 Portionen:
    150 g Staudensellerie*
    50 g grüne Paprikaschote*
    100 g Möhren*
    30 g Lachsschinken
    1 EL Erdnussöl (15 g)
    Pfeffer, Salz, Essig, Knoblauch nach Geschmack

  • Zubereitung:
    Den Staudensellerie in dünne Scheiben schneiden, die dickeren Stangen vorher längs teilen.
    Paprikaschote und die Möhren in kleine Würfel schneiden.
    Lachsschinken in feine Streifen schneiden.
    Zutaten mit den Gewürzen mischen, das Öl dazugeben und den Salat abschmecken.

    Eine Portion enthält etwa:
    120 Kilokalorien
    9 g Fett
    5 g Eiweiß
    insgesamt 5 g Kohlenhydrate (KH-Portionen: 0)


    *Was ist eine KH-Portion?
    1 KH-Portion entspricht 10 bis 12 g Kohlenhydraten. Hierin sind nicht die mit * versehenen Zutaten enthalten, deren Kohlenhydrate wegen des hohen Ballaststoffgehalts nur sehr gering blutzuckerwirksam sind.


Dieses Rezept stellte Waltraud Schumacher vom Ernährungs-Team des Deutschen Diabetes-Forschungsinstituts in Düsseldorf zusammen.

aus:Diabetiker-Ratgeber 1/2001

Redaktion: Dr. med. M. Stapperfend, Prof. Dr. med. W. A. Scherbaum,

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