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Frage zu Geldern für Forschung und Kampagnen

Wäre es nicht besser, Teile der Gelder statt in die Grundlagenforschung in professionelle Kampagnen zu stecken, damit sich bei vielen Menschen erst gar nicht ein Typ 2 Diabetes entwickelt?

Antwort von Prof. Werner A. Scherbaum, Deutsches Diabetes-Zentrum an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutsche Diabetes-Klinik, zuletzt aktualisiert im März 2005:

Diese Überlegung ist sicher berechtigt, würde aber für sich alleine zu einer Stagnation führen.Vor dem Hintergrund und Bewusstsein über die Tragweite des Diabetes mellitus hat Anfang dieses Jahrhunderts der amerikanische Präsident den National Institutes of Health (U.S.A) einen Scheck von 800 Millionen Dollar für die verstärkte Erforschung des Diabetes mellitus übergeben.

Auch die juvenile Diabetes Foundation International (JDFI), eine Stiftung, die von Müttern diabetischer Kinder getragen wird und jährlich über 100 Millionen U.S. Dollar Millionen Dollar vergibt, setzt ganz auf Grundlagenforschung mit dem anspruchsvollen Ziel "Heilung des Typ 1 Diabetes".

Empfehlenswert ist sicherlich ein 2-gleisiges Vorgehen, und zwar die Investition in Öffentlichkeitskampagnen und die Verstärkung der Forschungsanstrengungen. Die Entwicklung der letzten Jahre aus den U.S.A. hat gezeigt, dass sich diese beiden Elemente gegenseitig verstärken. Auch die Deutsche Diabetes Stiftung hat sich diese Strategie zu eigen gemacht.

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