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Was ist noch zu beachten bei der Zahnpflege?

Antwort von Claudia Lenden, Diabetesberaterin und Dr. Lutz U. Bellmann, Zahnarzt in Düsseldorf, August 2001:

Aus den gleichen Gründen, die ein erhöhtes Kariesrisiko darstellen, und die schnell zu parodontalen Erkrankungen führen können, kommt es beim Diabetiker oft zu einer gestörten Wundheilung. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, dass Sie Ihrem behandelnden Zahnarzt Ihre Grunderkrankung bekannt machen. So kann Ihr Zahnarzt in Zusammenarbeit mit Ihrem Internisten bei erforderlichen chirurgischen Eingriffen rechtzeitig Vorsorge treffen, dass solche Störungen von vornherein weitestgehend vermieden werden. Er kann dann z. B. andere lokale Betäubungsmittel einsetzen, die die Durchblutung des Zahnfleisches nicht noch zusätzlich herabsetzen. Auch wird er berücksichtigen, dass Sie bei einem Typ 1 Diabetes nicht uneingeschränkt lange nüchtern bleiben können.

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