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Was ist eine intraperitoneale Insulininfusion?

Antwort von Dr. med. Klaus Jürgen Wiefels, Deutsches Diabetes-Zentrum Düsseldorf, zuletzt aktualisiert im Januar 2005:

In besonderen Fällen, z.B. bei nicht einstellbarem Diabetes trotz guter Mitarbeit des Patienten und fachkundiger Betreuung durch einen Diabetologen, kann Insulin auch intraperitoneal gegeben werden. Hierbei gelangt Insulin über einen Katheter direkt in die freie Bauchhöhle und kann von dort weitaus natürlicher seine Wirkung entfalten als bei subcutaner Therapie. Zur Durchführung dieser Therapieform stehen 2 Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Über ein in das Unterhautfettgewebe eingepflanztes Portsystem mit einer daran angeschlossenen extern tragbaren Insulinpumpe. (Dia Port®)
  2. Über eine implantierte Insulinpumpe, die mit Hilfe eines kleines Steuergerätes von außen bedient werden kann. Insulin wird hierbei in Abständen von 3 bis 5 Monaten durch die Haut mit einer kleinen Nadel nachgefüllt. Ein neues Modell der Fa. Minimed kann 7 bis 10 Jahre implantiert bleiben.

    Zu weiteren Fragen der Indikation einer intraperitonealen Insulininfusion können Sie sich auch direkt an Dr. Wiefels (Tel.: 0211/33821) wenden.



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