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Was ist eine Thrombose, was ist eine Embolie?

Antwort von Prof. Dr. med. Werner A. Scherbaum, Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf, zuletzt aktualisiert im Januar 2003:

Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das in einem Blutgefäß vor Ort entsteht. Dabei kann es sich um eine venöse oder arterielle Thrombose handeln.

Die arterielle Thrombose führt zur Minderdurchblutung des nachgeschalteten Stromgebiets.

In den Gefäßen bilden sich Ablagerungen ("Gefäßverkalkung", Atherosklerose), die Strömung des Blutes ändert sich. Im Bereich des Auflagerungen (Plaques) ist die Neigung zur Anheftung von Blutplättchen erhöht. An diesen Stellen können sich Thrombosen (Blutgerinnsel) bilden.

Man spricht von einer Embolie, wenn sich Teile des Blutgerinnsels lösen, diese mit dem Blutstrom z.B. in ein Hirngefäß, die Lungenarterie oder in eine Darmarterie gespült werden, sich dort festsetzten und so eine Minderdurchblutung des nachfolgenden Gewebsgebietes verursachen. Auf diese Weise kann es z.B. im Gefolge einer tiefen Beinvenenthrombose zu einer Lungenembolie, oder durch Ablösung einer arteriellen Plaque einer Halsschlagader zur Hirnembolie kommen.

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