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Folgeerkrankungen - Augenerkrankungen und Diabetes

Die Netzhaut (=Retina) ist die Gewebeschicht am hinteren Augapfel, in dem die lichtempfindlichen Zellen des Auges lokalisiert sind. Hier werden die visuellen Reize aufgenommen, in elektrische Impulse umgewandelt und zum Gehirn weitergeleitet. In der Mitte der Netzhaut liegt die Stelle des schärfsten Sehens, die Makula genannt wird. Durch erhöhte Blutzuckerwerte können bei Typ 1 und Typ 2 Diabetikern Veränderungen an der Netzhaut auftreten. Eine Erkrankung der Netzhaut (= Retinopathie) oder der Makula (= Makulopathie) gehört zu den häufigsten Komplikationen der Zuckererkrankung. Das erste Stadium der Erkrankung wird häufig nicht erkannt, da zunächst keine Beschwerden oder Sehstörungen auftreten. Um die Netzhautkomplikationen möglichst frühzeitig zu erkennen, werden bei Diabetikern regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt empfohlen.