Newsletter  |  Dienstag, 23. Januar 2018, 08:47 Uhr
Startseite

Diabetes-News

Über Diabetes
Fachthemen
Ernährung
Patientenfragen

Praktische Hilfe
Diabetes und Vorsorge
Klinische Studien
Diabetes-Kalender

Selbsthilfe-Suche
Arzt-/Klinik-Suche

 
 
 
gefördert durch:
 
Welche Formen der diabetischen Retinopathie können auftreten?

Antwort von Priv.-Doz. Dr. med. Jochen Seißler, Deutsches Diabetes-Zentrum Düsseldorf, zuletzt aktualisiert im Januar 2005:

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Netzhautveränderungen werden verschiedene Stadien der Retinopathie unterschieden. Beurteilt wird, ob die Netzhaut (Retina) außerhalb der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) betroffen ist oder die Makula mit einschließt. Das erste Stadium der Erkrankunmg der Netzhaut (Retinopathie) ist die nichtproliferative Retinopathie, bei der Erweiterungen der kleinen Blutgefäße (Mikroaneurysmen), kleine Blutungen inerhalb der Netzhaut (intraretinal) und weitere Anomalien der kleinen Gefäße nachweisbar sein können. Bei Auftreten von Gefäßwachstum (Gefäßproliferationen) oder Netzhautablösung wird von einer proliferativen Retinopathie gesprochen. Bei der diabetischen Makulopathie kann eine umschriebene Zone einer Flüssigkeitseinlagerung (fokales Makulaödem) oder eine diffuse Flüssigkeitseinlagerung (diffuses Makulaödem) mit Blutungen innerhalb der Netzhaut auftreten. Bei ausgeprägter Verminderung der Durchblutung kann sich eine ischämische Makulopathie mit schlechter Prognose ausbilden.
Darstellung zum Ausdrucken
Weitere Patientenfragen zu diesem Thema: