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Primärprävention mit Cholesterinsenkern bringt keine Verbesserung

(04.08.2010) Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass die Einnahme von Medikamenten zur Cholesterinsenkung (Statine) keinen Effekt zur Vorbeugung gegen Herzkreislaufversagen mit Todesfolge hat.





Foto: LGL Bayern

Bisherige Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass durch die Einnahme von Statinen bei Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) die Sterblichkeitsrate verringert ist (Sekundärprävention). Der Effekt der Cholesterinsenker auf die Sterblichkeitsrate von Risikopatienten ohne Vorgeschichte einer KHK ist bisher jedoch noch nicht untersucht worden (Primärprävention).

In der Metaanalyse von Kausik Ray und Mitarbeitern der Universität Cambridge wurden Daten von über 65.000 Teilnehmern aus elf klinischen Studien ausgewertet.

Obwohl alle Studien eine Verringerung des so genannten schlechten LDL-Cholesterins zeigten, konnte in dieser Studie kein Nutzen des Therapieeffektes auf die Sterblichkeitsrate gezeigt werden.

Autor: Dr. Klaus Wiefels, Deutsches Diabetes-Zentrum an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

Quelle: K. Ray et al., Statins and All-Cause Mortality in High-Risk Primary Prevention. Arch Intern Med. 2010;170(12):1024-1031

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