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Archiv: Newsmeldungen Februar 2010


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Zeichen der Insulinresistenz bei zu niedrigem Vitamin D erhöht
(25.02.2010) In den Sommermonaten ist es leicht, etwas Gutes für seinen Vitamin-D-Haushalt zu tun. Schon dreimal wöchentlich eine Viertelstunde im Freien reichen, damit der Körper ausreichend Vitamin D bildet. Vitamin-D-Mangel ist, gerade im Winter und bei älteren Menschen, relativ häufig.
Ist Übergewicht erblich?
(23.02.2010) Starkes Übergewicht gilt als eines der größten Gesundheitsprobleme der heutigen Zeit. Besonders alarmierend dabei ist: Auch die Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt immer weiter zu. Zwischen 2003 und 2006 wurden gut ein Drittel der US-Kinder als fettleibig oder übergewichtig diagnostiziert -Tendenz steigend. Und nicht nur in den USA, sondern überall auf der Welt. Gerade bei Kindern haben Übergewicht und Adipositas, so der wissenschaftliche Name für sehr starkes Übergewicht/Fettleibigkeit, weit reichende Folgen. Denn aus einem dicken Kind wird überdurchschnittlich häufig auch ein beleibter Erwachsener. Und damit steigt das Risiko für bestimmte Krebsarten, Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes im späteren Leben.
Aspirin® zur Primärprävention bei Typ 2 Diabetes?
(17.02.2010) Das schmerzstillende und blutverdünnende Medikament Aspirin wird im niedrigdosierten Bereich schon seit einiger Zeit zur Vorbeugung von kardiovaskulären Ereignissen wie z.B. einem Herzinfarkt eingesetzt, besonders bei Patienten, bei denen schon in der Vergangenheit ein solches Ereignis aufgetreten ist (Sekundärprävention). Bislang ist die Datenlage zur Primärprävention bei Diabetes jedoch dünn, da in den bisherigen Studien nur wenige Menschen mit einem Typ 2 Diabetes eingeschlossen wurden. Die Primärprävention setzt möglichst früh an und will der Entstehung von (zusätzlichen) Erkrankungen bzw. Symptomen zuvorkommen.
Kann zusätzliches Metformin bei Typ 1 Diabetes sinnvoll sein?
(11.02.2010) Bei Typ 2 Diabetes ist Metformin das Medikament der ersten Wahl. Es wirkt der Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) der meist übergewichtigen Patienten entgegen, die den Typ 2 Diabetes hauptsächlich verursacht. Die Glukoseneubildung in der Leber wird gedrosselt wie klinische Studien zeigen konnten, der Blutzucker sinkt. Weiter gibt es Hinweise, dass es die Glukose-Aufnahme im Darm hemmt und den Übertritt von Glukose in die Muskelzellen beschleunigt und die Fettverbrennung fördert. Jedoch konnten diese Effekte in Studien noch nicht sicher nachgewiesen werden. Metformin begünstigt die Gewichtsabnahme und senkt das Risiko für Herzinfarkte sowie Schlaganfälle.
Bei der Vererbung von Diabetes Typ 2 ist Mutter nicht gleich Vater
Familie (04.02.2010) Diabetes ist erblich. Haben die Eltern oder nahe Verwandte Diabetes Typ 1 oder Typ 2 steigt das Risiko ebenfalls an Diabetes zu erkranken. Manche der spezifischen Erbinformationen - also Gene - die zu einem erhöhten Krankheitsrisiko führen, sind bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen der Vererbung komplexer Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes Typ 2, und dem Ursprung der Genvariante (der Fachbegriff ist Allel) untersucht.
Welchen Nutzen haben Geräte zur subkutanen kontinuierlichen Glukosemessung?
CGM (01.02.2010) In den Siebziger Jahren starteten Wissenschaftler mit den ersten Versuchen, Geräte zu entwickeln, welche die Funktion der Blutzuckermessung in Form einer künstlichen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) übernehmen sollen. Mit der Einführung der so genannten Mikrodialyse-Technik in den frühen Neunziger Jahren hat man geglaubt, eine glänzende Zukunft mit der Entwicklung von Geräten zur subkutanen Blutzuckermessung zu haben. An die Entwicklung dieser Geräte wurden sehr hohe Erwartungen geknüpft. So sollen sie Alarm schlagen, sobald der Patient hypo- oder hyperglykämisch zu entgleisen droht, was besonders bei nächtlichen Unterzuckerungen wünschenswert und wichtig ist.