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Archiv: Newsmeldungen Dezember 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Schwankungen des HbA1c-Wertes lassen Komplikationen bei Typ 1 Diabetes Patienten vorhersehen
(21.12.2009) Die Lebensdauer eines roten Blutkörperchens und des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin (Kurzform „Hb“) beträgt in der Regel 4 Monate. Der so genannte HbA1c-Wert spiegelt daher die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration dieses Zeitraumes wider. Deshalb spricht man auch vom "Gedächtnis der Blutzuckereinstellung". Johan Waden und sein Team vom „Folkhälsan Research Center“ in Helsinki analysierten den Zusammenhang zwischen den Schwankungen in der HbA1c-Konzentration und den auftretenden Komplikationen beim Typ 1 Diabetes (zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschädigungen).
Schwangerschaft: Nüchternblutzuckerwerte auch unterhalb der Grenzwerte mit Risiken behaftet
(18.12.2009) Ein Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) ist eine besondere Form des Diabetes, die während einer Schwangerschaft erstmalig auftritt und zumeist nach der Geburt wieder verschwindet. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann für die Mutter und das Kind jedoch ernsthafte Folgen haben. Es kann hier zu einem abnormen Größenwachstum des Kindes (Makrosomie oder „Large for gestational age-Baby´s = LGA“) sowie zu einer starken Zunahme der Fruchtwassermenge kommen. Bei Patientinnen mit einem Gestationsdiabetes erfolgt aus diesem Grund häufiger eine Entbindung durch einen Kaiserschnitt. Das Risiko für die Entstehung eines späteren Typ 2 Diabetes ist ebenfalls erhöht.
Überraschende Erkenntnisse bei Diabetes und Alzheimer
(15.12.2009) Diabetes und Alzheimer – zwei Krankheiten, die unter älteren Menschen weit verbreitet sind. Häufig gehen sie sogar Hand in Hand einher: Studien weisen darauf hin, dass Diabetiker ein höheres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken. Welchen Einfluss die Diabetes-Erkrankung aber auf den Verlauf der Demenz hat, das haben nun Wissenschaftler in Frankreich untersucht.
Erhöhtes Risiko für Typ 2 Diabetes bei chronischer Schlaflosigkeit
Schlafmangel beeinflusst den Zuckerhaushalt (10.12.2009) Wer unter Schlaflosigkeit leidet und messbar zu wenig Schlaf bekommt, hat ein erhöhtes Diabetesrisiko. Dieses ergab eine Studie von Schlafmedizinern aus Seattle, USA. Alexandros Vgontzas und seine Kollegen fanden, dass Patienten mit Schlaflosigkeit und höchstens fünf Stunden Schlaf pro Nacht ein fast dreifach erhöhtes Risiko für einen Typ 2 Diabetes hatten, verglichen mit Personen, die mindestens sechs Stunden schliefen. Studienteilnehmer, die fünf bis sechs Stunden schliefen hatten ein etwa zweifach erhöhtes Risiko.
US-Studie untersucht Übergewicht bei jungen Diabetikern
(01.12.2009) In den letzten 20 bis 30 Jahren hat die Zahl der stark übergewichtigen und adipösen Kinder und Jugendlichen in den USA stark zugenommen. Als Folge gibt es auch mehr Diabetes Typ 2 Patienten aus dieser Altersgruppe, denn starkes Übergewicht und Adipositas sind ein Risikofaktor für Diabetes Typ 2. Wie dagegen Diabetes Typ 1 mit Adipositas zusammenhängt ist bislang nicht ausreichend geklärt.