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Archiv: Newsmeldungen November 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Schwere Unterzuckerungen und kognitive Verschlechterungen bei älteren Diabetikern
(27.11.2009) Inwiefern Hypoglykämien einen nachteiligen Effekt auf die Funktionen des Gehirns haben, wird kontrovers diskutiert. Es existiert eine Vielzahl an Studien, welche keine Verschlechterung der kognitiven Leistungen feststellen konnten, jedoch gibt es Hinweise, dass sich diese Situation bei älteren Menschen ändert.
Antipsychotika haben Einfluss auf das Hyperglykämie-Risiko bei älteren Diabetikern
(19.11.2009) Der Gebrauch antipsychotisch wirksamer Medikamente (Neuroleptika) ist bei älteren Menschen im letzten Jahrzehnt stark angestiegen. Diese Medikamente werden zum Beispiel zur Behandlung von Demenzerkrankungen oder auch bei Wahnvorstellungen bei Schizophrenie eingesetzt. Schon in früheren Studien wurde auf einen Zusammenhang mit der Einnahme antipsychotisch wirksamer Substanzen und der Entstehung eines Diabetes mellitus hingewiesen.
Wie kann Typ 2 Diabetes optimal mit Insulin behandelt werden?
(16.11.2009) Typ 2 Diabetes ist eine fortschreitende Erkrankung. Fast alle Typ 2 Diabetiker brauchen irgendwann Insulin. Es gibt bislang kaum längerfristige systematische Studien und damit keine eindeutigen Aussagen, zu welcher Insulintherapie einem bislang mit Tabletten therapierten Typ 2 Diabetiker geraten werden kann. In der Oktober-Ausgabe des New England Journal of Medicine hat sich Prof. Michael Roden vom Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf in einem Leitartikel zu dieser Problematik und zu der in derselben Ausgabe erschienen so genannten 4-T-Studie (Treating To Target in Type-2-Diabetes) geäußert.
Auch leichter Schwangerschaftsdiabetes sollte behandelt werden
Schwangere Frau (12.11.2009) In den USA erkranken bis zu 14 Prozent aller Schwangeren an Diabetes, in Deutschland werden etwa vier Prozent diagnostiziert. Allerdings gibt es hierzulande keine flächendeckende Untersuchung aller Schwangeren, so dass die Dunkelziffer von leichtem Schwangerschaftsdiabetes um einiges höher liegen kann. Vor diesem Hintergrund ist die Frage, ob eine Behandlung des leichten Schwangerschaftsdiabetes zu geringeren Geburtskomplikationen und besserer Gesundheit von Mutter und Kind führt, besonders interessant.
Vererbung von Insulinempfindlichkeit hängt vom BMI ab
Dicke junge Frau (10.11.2009) An der Entstehung des Diabetes mellitus Typ 2 sind sowohl Vererbungs- als auch Umweltfaktoren beteiligt. Gerade in den letzten Jahren haben Forschungsgruppen verschiedene genetische Veränderungen identifiziert, die das Risiko einer Typ 2 Diabeteserkrankung beeinflussen. Studien bezüglich möglicher „Genkandidaten“ lassen vermuten, dass eine vorhandene Fettleibigkeit die genetische Empfänglichkeit für einen Typ 2 Diabetes und für Störungen im Fettstoffwechsel (Dyslipidämie) verändern kann. Den Beweis für diese Hypothese lieferten nun Wissenschaftler aus Georgia, USA, die ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Diabetologia veröffentlichten.
Einflüsse von Diätprodukten auf das Gewichtsverhalten
(05.11.2009) So genannte Diät- und Light-Produkte, bei welchen der Zucker durch künstliche Süßstoffe ersetzt wurde sowie fettreduzierte Lebensmittel werden häufig von Menschen, die sich kalorienbewusst ernähren oder eine Gewichtsreduktion herbeiführen wollen, konsumiert.