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Archiv: Newsmeldungen Oktober 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Gezieltes Screening auf Typ 2 Diabetes nutzt vor allem stark Übergewichtigen
Fettsucht (Adipositas) (20.10.2009) Typ 2 Diabetes entwickelt sich schleichend: Bis zur Diagnose können bis zu 12 Jahre vergehen. Ein Drittel bis die Hälfte der Patienten hat dann bereits Komplikationen entwickelt. Daher empfehlen die Behandlungsleitlinien der American Diabetes Association (ADA) und der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) ein Screening durch Bestimmung des Nüchternblutzuckers bei Patienten über 45 Jahren mit Risikofaktoren für Typ 2 Diabetes. Niederländische Forscher haben nun untersucht, ob sich durch ein gezieltes Screening im Rahmen der hausärztlichen Grundversorgung tatsächlich mehr unerkannte Fälle von Typ 2 Diabetes diagnostizieren lassen.
Diabetes Typ 1: Prävention des Makulaödems
Augenhintergrund (16.10.2009) Ein Makulaödem ist eine Ansammlung von extrazellulärer Flüssigkeit (Ödem) in der Makula, dem Bereich des schärfsten Sehens im menschlichen Auge. Dadurch kommt es zu einem Verlust der Sehschärfe. Die Ursachen für Makulaödeme können beispielsweise Gefäßschäden, die im Rahmen eines Diabetes auftreten, sein.
Insulin fördert Muskelaufbau bei Älteren
(13.10.2009) Das Hormon Insulin ist vor allem für seine Rolle im Glukosestoffwechsel bekannt. Aber Insulin verfügt auch über andere, weniger bekannte Wirkungen. So spielt es eine Rolle beim Muskelaufbau, indem es die Zufuhr von Nährstoffen steigert und die Herstellung von Muskelproteinen ankurbelt. US-Wissenschaftler der Universität Texas berichten in der Fachzeitschrift Diabetologia, dass die im Alter schwindende Muskelmasse und nachlassende Muskelkraft auch mit einer sinkenden Insulinwirkung am Muskel zusammenhängt. Durch erhöhte Insulinspiegel konnten sie die Muskulatur wieder zu mehr Wachstum anregen.
Vitamin D-Mangel erhöht das Risiko für eine Herz-Kreislauferkrankung bei Typ 2 Diabetes
(08.10.2009) Das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist bei Diabetikern mit Vitamin D-Mangel fast doppelt so hoch, wie bei gesunden Menschen. Eine erniedrigte Signalübertragung über den Vitamin D-Rezeptor scheint die Bildung von „Schaumzellen“, die frühesten Anzeichen einer Arteriosklerose, und damit das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes bei Typ 2 Diabetikern zu erhöhen. Das ist das Ergebnis einer Studie der „Washington University School of Medicine“ im US-amerikanischen St. Louis. Die detaillierten Ergebnisse veröffentlichten Carlos Bernal-Mizrachi und Kollegen kürzlich in der wissenschaftlichen Zeitschrift Circulation.
DEFEND-Studie
DEFEND-Studie Prüfung einer neuen Möglichkeit der Behandlung des Typ 1 Diabetes

(05.10.2009) Bei Diabetes Typ 1 werden die Betazellen, also die Zellen, die Insulin herstellen, vom Immunsystem des Körpers vernichtet. Wenn dieser Vorgang entweder verlangsamt oder ganz gestoppt werden könnte, dann könnte der Betroffene weiterhin einen Teil eigenes Insulin produzieren. Der Blutzuckerspiegel könnte so besser reguliert werden, und es würde wahrscheinlich zu weniger diabetischen Langzeitkomplikationen wie Erkrankungen der Augen, Nieren und des Herzens kommen.

Typ 2 Diabetes und Entzündungsmarker: Wirkungen von Insulin und Metformin
(01.10.2009) Verschiedenen Erkrankungen scheinen über Jahre hinweg schleichende Entzündungsvorgänge vorauszugehen. Das gilt für verschiedene kardiovaskuläre Erkrankungen wie Bluthochdruck, Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie auch für die Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 2.