Newsletter  |  Freitag, 19. Januar 2018, 00:20 Uhr
Startseite

Diabetes-News

Über Diabetes
Fachthemen
Ernährung
Patientenfragen

Praktische Hilfe
Diabetes und Vorsorge
Klinische Studien
Diabetes-Kalender

Selbsthilfe-Suche
Arzt-/Klinik-Suche

 
 
 
gefördert durch:
 
 

Archiv: Newsmeldungen August 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Aus der Forschung: ein neuer Faktor für die Entstehung der Insulinresistenz entdeckt
(31.08.2009) Die stetig wachsende Anzahl übergewichtiger Menschen in den Industrieländern steht in einem engen Zusammenhang mit der Entwicklung einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Leberverfettung, Fettstoffwechselstörungen und der Entstehung eines Typ 2 Diabetes. Das zentrale pathophysiologische Merkmal hierbei ist die sogenannte Insulinresistenz, also das verminderte Ansprechen der Zellen auf das Hormon Insulin. Besonders die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe reagieren weniger empfindlich.
Welche Rolle spielt der HbA1c-Wert heute für die Diabetes-Diagnostik?
(26.08.2009) Die Diabetes-Erkrankung bedeutet einen veränderten Stoffwechsel mit deutlich erhöhten Blutzuckerwerten und einem damit verbundenen erhöhten Risiko für Spätfolgen an Augen, Nieren und Nervensystem. Bei Typ 1 Diabetes beginnt die Krankheit mit plötzlich stark erhöhten Blutzuckerwerten und akuten spezifischen Symptomen, die eine sofortige Insulintherapie nach sich ziehen. Im Gegensatz dazu beginnt der Typ 2 Diabetes schleichend und mit langsam steigenden Werten, sodass die Diagnose über festgelegte Referenzwerte gestellt wird und nur mit den entsprechenden Laboruntersuchungen gesichert werden kann. Fast immer wird hierfür die Blutglukosekonzentration zu verschiedenen Zeitpunkten bestimmt, etwa morgens auf nüchternem Magen (FPG = Fasting Plasma Glucose) oder nach streng geregelten Schemata wie bei dem Oralen Glukose-Toleranz-Test (OGTT).
Oxidativer Stress und Insulinresistenz: ein Zusammenhang ist nachweisbar
(24.08.2009) Die vermehrte Bildung von Sauerstoffradikalen, auch oxidativer Stress genannt, wird als ein entscheidender Faktor beim Auftreten einer Insulinresistenz gesehen, die einer gestörten Glukosetoleranz und letztlich dem Typ 2 Diabetes vorausgehen kann.
Mitochondrien spielen eine wichtige Rolle beim Untergang von Betazellen.
(20.08.2009) Bei der Entstehung von vielen chronischen Erkrankungen (wie zum Beispiel Krebs und Diabetes) spielen mitochondriale Veränderungen eine zunehmende Rolle. Die Forschungsaktivitäten im Rahmen der Mitochondrialen Medizin - einer der modernsten Zweige der heutigen Medizin - sind zurzeit sehr hoch. Gyorgy Szabadkai und Michael Duchen von der Londoner Universität haben kürzlich die neusten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Diabetesforschung im Zusammenhang mit der Rolle der Mitochondrien zusammengetragen.
Neuer internationaler Referenzstandart für den HbA1c-Wert
(17.08.2009) Der Goldstandard zur Therapiekontrolle bei Diabetes ist die Messung des HbA1c-Wertes. Die freie Glukose im Blut bindet sich teilweise an das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Der prozentuale Anteil des so entstandenen Glykohämoglobins (HbA1c) am Gesamthämoglobin gibt Aufschluss über die mittlere Blutglukosekonzentration der letzten zwei bis drei Monate.