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Archiv: Newsmeldungen Juli 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Ungünstige Wirkungen von Koffein bei Typ 2 Diabetes?
(30.07.2009) Der tägliche Genuss von Kaffee ist für sehr viele Menschen ein fester Bestandteil des Alltags geworden. Besonders geschätzt wird seine anregende und aufmunternde Wirkung, welche auf das Koffein zurückzuführen ist. Das Ziel der vorliegenden Studie war es zu untersuchen, inwiefern das Koffein sich bei Typ 2 Diabetikern auf den Blutglukosespiegel sowie den Blutzuckerspiegel nach dem Essen auswirkt.
DPP-4-Hemmer
Tabletten (23.07.2009) Ein anderer Weg, um GLP-1 therapeutisch nutzen zu können und die Wirkdauer zu verlängern, ist die Hemmung der Aktivität des Enzyms DPP-4. Solche DPP-4-Hemmer verzögern die Abbaugeschwindigkeit von endogenem, physiologischem GLP-1 und führen daher zu einer längeren Wirkdauer von GLP-1. Auf diese Weise kommt es glukoseabhängig zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels, analog zur Wirkung des natürlichen GLP-1.
GLP-1 Analoga
Krustenechse (16.07.2009) Die Insulinausschüttung bei Mahlzeiten wird nicht nur durch den Anstieg der Blutzuckerkonzentrationen im Körper des Menschen ausgelöst, sondern auch durch Signale aus dem Magen-Darm-Trakt: den Inkretinhormonen. Sogenannte L-Zellen im Darm produzieren das Hormon GLP-1 (Glukagon-Like Peptid 1). Dort wird es so lange gelagert, bis Nahrungsreize zu ihrer Freisetzung führen.
DPP-4-Hemmer und GLP-1-Analoga: Hoffnung für die Zukunft
(09.07.2009) Das verminderte, unzureichende Ansprechen der Zellen des menschlichen Körpers auf Insulin (Insulinresistenz) und in der Folge die hohen Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) sind die Hauptkennzeichen des Typ 2 Diabetes. Zusätzlich ist, neben dem allmählichen Untergang der insulinproduzierenden Betazellen, die hormonelle Feinregulation durch Inkretine, Glukagon und Insulin nach einer Mahlzeit gestört. Das uneingeschränkte Ziel der Behandlung muss es somit sein, dieses Ungleichgewicht möglichst wiederherzustellen.
Diabetes-assoziierte Entzündungsprozesse im Fettgewebe und Stressproteine
(06.07.2009) Fettzellen (Adipozyten) des Fettgewebes und ihre Mediatoren tragen wesentlich zur Entwicklung von chronischen Entzündungsprozessen bei, die zur Entstehung einer Insulinresistenz und schließlich zum Diabetes führen können. Bei der Entwicklung von Übergewicht (Adipositas) kommt es im Fettgewebe zu einer Hyperplasie (Zunahme der Zellzahl) und Hypertrophie (Zunahme der Zellgröße) der Adipozyten. Es wird angenommen, dass hierdurch Veränderungen in der Adipozytenfunktionen verursacht werden, die eine vermehrte Sekretion von Entzündungsmediatoren durch diese Zellen bewirkt.
Intensive Blutzuckerkontrolle erhöht Mortalität von Intensivpatienten
Blutzuckermessung (02.07.2009) Intensivpatienten haben oftmals erhöhte Blutzuckerwerte, welche die Gesundheit zusätzlich gefährden können. Einigen Studien zufolge soll eine strenge Blutzuckerkontrolle und frühzeitige Insulingabe die Überlebenschancen verbessern. Allerdings kann ein zu enges Glukosemanagement auch zu schwerer Unterzuckerung (Blutzucker < 40 mg/dl oder 2,2 mmol/l) führen, denn Intensivpatienten sind schwer einzustellen.