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Archiv: Newsmeldungen Juni 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Frühkindliche Antibiotika-Gaben sind nicht mit dem Auftreten von Typ 1 Diabetes assoziiert
(29.06.2009) Es gibt zunehmend Hinweise, dass die Einnahme bestimmter Medikamente in früher Kindheit die Entwicklung des Immunsystems beeinflussen könnte. Häufig genannt werden Antibiotika und ihre Effekte auf die mikrobielle Magen-Darm-Flora, welche wiederum eng mit dem immunologischen System des Magen-Darm-Traktes verknüpft ist. Veränderungen dieses Systems sollen die Entstehung der Autoimmun-Erkrankung Typ 1 Diabetes begünstigen. Abgesehen von Impfungen gehören Antibiotika zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten bei Kindern, Typ 1 Diabetes wiederum ist die häufigste Autoimmun-Erkrankung im Kindesalter.
Blutfette senkendes Fenofibrat schützt vor Amputationen bei Typ 2 Diabetes
(25.06.2009) Amputationen sind eine der gefürchtetsten möglichen Spätfolgen von Diabetes. Der Wirkstoff Fenofibrat verringerte in einer großen australischen Studie bei Personen mit Typ 2 Diabetes das Risiko einer ersten krankheitsbezogenen Amputation um 36 Prozent.
Mit Kabeljau die Insulin-Sensitivität verbessern
(22.06.2009) Menschen mit Typ 2 Diabetes können schon durch Umstellung ihrer Ernährung dem Fortschreiten des Diabetes entgegen wirken. Dabei sind bestimmte Nahrungsmittel jedoch hilfreicher als andere. Bei Menschen mit Typ 2 Diabetes liegt eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) vor. Dies bedeutet, dass Körperzellen, besonders Leber-, Muskel- und Fettgewebszellen, mit herabgesetzter Empfindlichkeit auf das Hormon Insulin reagieren. Eine Studie aus Quebec, Kanada konnte zeigen, dass eine vermehrte Aufnahme des Kabeljau-Eiweißes das Ansprechen der Zellen auf Insulin nachweislich verbessert.
Was bedeutet „statistisch signifikant“ und was ist ein p-Wert?
(18.06.2009) Startet man eine Web-Suche zum Begriff "statistisch signifikant", so erhält man um die 80.000 Treffer. Die Suchergebnisse beziehen sich meist auf Artikel, in denen über Studienergebnisse wissenschaftlicher Forschung berichtet wird. Sieht man sich die Studienergebnisse genauer an, so findet man beispielsweise Redewendungen wie "Medikament X zeigte eine statistisch signifikante Senkung des HbA1c-Wertes", "Es konnte eine signifikante Senkung der Nüchternglukose erreicht werden", oder "Der HbA1c-Wert der intensiver therapierten Patienten unterschied sich signifikant vom Wert der Gruppe mit konventioneller Therapie (p < 0,0001)".
Alzheimer und Diabetes: Neue Ergebnisse aus der Grundlagenforschung
(15.06.2009) Bereits in der Vergangenheit haben Forscher auf einen Zusammenhang zwischen Diabetes und Demenzerkrankungen wie der Alzheimer-Erkrankung aufmerksam gemacht. Demnach können eine Insulinresistenz und auch eine Insulinsekretionsstörung das Alzheimer-Risiko beeinflussen. (Gestörte akute Insulinantwort erhöht Alzheimer-Risiko)
Wie hoch ist das Risiko, eine Störung des Zuckerstoffwechsels zu bekommen?
(10.06.2009) Der Typ 2 Diabetes nimmt in der Bevölkerung immer mehr zu, ebenso wie die Häufigkeit der Vorstufen des Diabetes. In welchem Ausmaß und in welchem Zeitraum sich die Diabetesvorstufen zu einer manifesten Zuckererkrankung entwickeln ist jedoch bisher nur teilweise untersucht.
Wein für ein längeres Leben?
(08.06.2009) Ein geringer, täglicher Alkoholkonsum unter 20 Gramm Alkohol pro Tag, insbesondere Wein, scheint mit einer längeren Lebenserwartung einher zu gehen. Schon frühere Studien haben gezeigt, dass ein moderater Alkoholkonsum mit einem geringeren Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert ist. Es blieb jedoch immer unklar, ob die Art des alkoholischen Getränks oder die Dauer des Konsums mit einer erhöhten Lebenserwartung bei Männern mittleren Alters einhergeht.
Jugendliche mit Typ 1 Diabetes und Rauchen
(04.06.2009) Rauchen ist bekanntermaßen ein wichtiger Risikofaktor für das Auftreten von Gefäßerkrankungen. Bei Patienten mit Diabetes kann das Rauchen das bestehende Risiko für die Entwicklung von Komplikationen der kleinen und großen Blutgefäße (mikro- und makrovaskuläre Komplikationen) noch verstärken. So haben Studien bei Erwachsenen mit Diabetes gezeigt, dass Rauchen mit ungünstiger Stoffwechselkontrolle, einer beginnenden Eiweißausscheidung mit dem Urin (Mikroalbuminurie) und Gefäßveränderungen am Augenhintergrund (Retinopathie) assoziiert ist. Bei Kindern und Jugendlichen ist der Zusammenhang zwischen Rauchen, dem HbA1c Wert und dem Auftreten von diabetischen Folgeerkrankungen bisher kaum untersucht.
Rauchen erhöht den Nüchternblutzucker
(01.06.2009) Der Typ 2 Diabetes stellt ein erhebliches Problem für unser Gesundheitssystem dar und ist ein Grund für die vorzeitige Morbidität und Mortalität. Die Entstehung eines Typ 2 Diabetes ist immer multifaktoriell bedingt. Das bedeutet, dass zum einen genetische Faktoren wie ethnische Zugehörigkeit und familiäre Häufung eines Typ 2 Diabetes und zum anderen Umweltfaktoren wie Alter, Fettleibigkeit und körperliche Inaktivität eine Rolle spielen können.