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Archiv: Newsmeldungen Mai 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Wie beeinflusst der Cholesterinsenker Simvastatin den Zuckerstoffwechsel bei Patienten mit Typ 2 Diabetes?
(28.05.2009) Patienten mit Typ 2 Diabetes haben ein stark erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Daher ist es besonders für Diabetiker wichtig, Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht und schlechte Blutzuckereinstellung so gut wie möglich zu minimieren. Es gibt Hinweise, dass Cholesterinsenker (HMG-CoA-Reduktase-Hemmer) über die Senkung des Plasmacholesterins hinaus positive Effekte haben und möglicherweise die Wirkung von Insulin verbessern. In einer Studie vom Karl-Landsteiner Institut für Endokrinologie und Stoffwechsel aus Wien wurde daher die Wirkung des Cholesterinsenker Simvastatin auf den Stoffwechsel untersucht.
Statine sind bei Dialysepatienten wirkungslos
(25.05.2009) Die Ergebnisse der AURORA Studie (A study evaluating the Use of Rosuvastatin in patients requiring Ongoing Renal dialysis: an Assessment of survival and cardiovascular events), einer Langzeitstudie zur Beurteilung des Effektes von Cholesterinsenkern (Statine) auf die Sterblichkeit sowie kardiovaskuläre Ereignisse (Herz- und Gefäße betreffend) bei Dialysepatienten, wurden kürzlich im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht.
Zusammenhang zwischen depressiven Symptomen und Diabetes
Depression Heinz-Nixdorf Recall Studie und Kompetenznetz Diabetes

(20.05.2009) Die Studie hatte zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Diabetes und depressiven Symptomen zu untersuchen.
Es wurde häufig berichtet, dass Menschen mit Diabetes häufiger an depressiven Symptomen leiden als nichtdiabetische Personen. Dabei zeigen Patienten mit Diabetes und Depressivität ungünstigere Krankheitsverläufe. Allerdings sind die Studienergebnisse dazu uneinheitlich. Daten aus Deutschland fehlten. Unser Ziel war es daher, den Zusammenhang zwischen Diabetes und Depressivität zu analy­sieren und mögliche, assoziierte Faktoren zu finden.

Risiko für Typ 2 Diabetes erhöht bei Diät-Limos trinkenden Personen
(18.05.2009) Mit künstlich gesüßten Limonaden die tägliche Kalorienaufnahme zu drosseln, darauf setzen viele in der Absicht, sich so „gesünder“ zu ernähren. Laut einer US-amerikanischen Studie fanden sich jedoch unter Menschen, die mindestens einmal pro Tag kalorienreduzierte Limonaden trinken, vermehrt ein neu aufgetretener Typ 2 Diabetes beziehungsweise ein metabolisches Syndrom. Dies berichten Jennifer Nettleton, von der Epidemiologischen Abteilung der University of Texas School of Public Health, Houston, und Kollegen im Fachjournal Diabetes Care.
Wichtige Parameter im Nachweis und der Therapie des Diabetes mellitus:
Bestimmungen einst und heute

(14.05.2009) In der Erkennung bzw. Früherkennung eines Diabetes mellitus (DM) kannte man bereits vor vielen Jahrzehnten den Zusammenhang zwischen Glukose (Zucker), der in der Leber als Glykogen gespeichert wird und dem Bauchspeicheldrüsen-Hormon Insulin. Auch Proinsulin, der Vorgänger des Insulins, ist schon länger bekannt. Aus Proinsulin entsteht durch enzymatische Abspaltung des C-Peptids das aktive Hormon Insulin.
Erst der Beginn einer schweren Erkrankung motiviert zu einer gesünderen Lebensweise
(11.05.2009) Übergewicht und Rauchen gelten als Begleitfaktoren vieler Todesursachen. Dennoch ist es schwierig, Menschen zu einer Verbesserung ihrer ungesunden Lebensweise zu bewegen. Viele Menschen ändern erst mit dem Eintritt einer schweren Erkrankung wie etwa Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes mellitus schlechte Lebensgewohnheiten wie Rauchen und falsche Ernährung.
Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist (IL-1RA):
Welche Rolle könnte eine entzündungshemmende Therapie beim Diabetes spielen?

(07.05.2009) Zu den wesentlichen Risikofaktoren des Typ 2 Diabetes gehören Übergewicht, zu energiereiche Ernährung, Bewegungsmangel und psychosoziale Stressfaktoren. Diese beeinflussen nicht nur direkt die Funktionen von Muskel, Leber, Fettgewebe und insulinproduzierenden Betazellen, was zu Insulinresistenz und relativem Insulinmangel führt, sondern stoßen auch entzündliche Prozesse an, die inzwischen als wichtiger Mechanismus in der Entstehung eines Typ 2 Diabetes gelten.
Diabetes: Sind Viren schuld?
(04.05.2009) Der Typ 1 Diabetes zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei der die insulinproduzierenden Betazellen zerstört werden. Bei den Ursachen spielen sowohl erbliche (genetische) als auch Umweltfaktoren, wie zum Beispiel Virusinfektionen, eine Rolle. Eine Virusinfektion kann dann eine Autoimmunerkrankung auslösen, wenn Immunzellen und Antikörper gebildet werden, die gegen körpereigenes Gewebe gerichtet sind. Die wichtigsten und bekanntesten Antikörper beim Typ 1 Diabetes sind Insulin-Autoantikörper (IAA), Inselzell-Antikörper (ICA), Antikörper gegen das Enzym Glutamatdecarboxylase (GADA) und Antikörper gegen das Enzym Tyrosinkinase IA-2, die schon Monate oder Jahre vor Ausbruch eines Typ 1 Diabetes nachweisbar sind.