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Wie beeinträchtigt Fett in der Nahrung die Insulinwirkung

Wir stellen Ihnen eine Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf vor. Mit dieser Studie sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden, wie Fett in der Nahrung die Insulinwirkung beeinträchtigt.


Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf

Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf

Hintergrund und Zielsetzung:

Eine Fehlregulation des Fettstoffwechsels mit einem erhöhten Angebot an freien Fettsäuren stellt einen wesentlichen Mechanismus zur Entstehung von Insulinresistenz dar, die wiederum eine der Grundlagen für die Entwicklung eines Typ 2 Diabetes ist. Auch bereits geringgradige Entzündungsreaktionen (subklinische Inflammation) können Insulinresistenz hervorrufen. In dieser Studie soll untersucht werden, in welchem kausalen Zusammenhang beide Faktoren bei der Entstehung der Insulinresistenz stehen.

Studiendesign und Untersuchungsprogramm:

Für die FIRE-Studie werden 25 gesunde Probanden im Alter von 20-40 Jahren gesucht. Im Rahmen der Studie erhalten Sie an 4 verschiedenen Tagen Fett als Trinklösung oder als Infusion. Es wird Blut abgenommen und die Auswirkungen auf die Insulinresistenz, die Funktion des Immunsystems sowie des autonomen Nervensystems, die Gefäßfunktion und das Unterhaut-Fettgewebe untersucht.

Alle Daten werden selbstverständlich verschlüsselt und in kodierter Form analysiert und wissenschaftlich ausgewertet. Die relevanten Befunde der Untersuchungen werden den Probanden zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Studie ohne Gabe von neuen Medikamenten. Für die Teilnahme an den 4 Untersuchungstagen erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 1.000 € (250 € pro Untersuchungstag).

Einschlusskriterien:

  • 25 gesunde Probanden
  • Alter 20-40 Jahre
  • BMI 20-25 kg/m2

Ausschlusskriterien:

  • Rauchen
  • Chronische Erkrankungen
  • Störungen des Fettstoffwechsels
  • Schwangerschaft
  • Blutarmut (Anämie)
  • Immunsuppressive Therapie oder Autoimmunerkrankungen
  • Schwere konsumierende Erkrankungen (z. B. Krebs)
  • Psychische Erkrankung mit Einschränkung der Kooperationsfähigkeit

Falls Sie Interesse an einer Studienteilnahme haben, geht es hier weiter


Studienkoordination: Petra Heidkamp
Studienleitung: Dr. med. Bettina Nowotny, Dr. phil. nat. Christian Herder, Prof. Dr. Michael Roden
Klinisches Studienzentrum, Deutsches Diabetes-Zentrum,
Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,
Kontakt: studienzentrum@ddz.uni-duesseldorf.de
Telefon: 0211-33 82 209
Fax: 0211-33 82 592

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