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Archiv: Newsmeldungen Februar 2009


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


PINGUIN-Studie
Dienstags-Reihe über Studien der Technischen Universität München

(27.02.2009) Auch diesen Dienstag möchten wir Ihnen eine Studie der Technischen Universität München (TUM) vorstellen. Nachdem Sie bereits die TEDDY- und TEENDIAB-Studie kennengelernt haben, werden wir Ihnen heute über die letzte Studie unserer Dienstags-Reihe der Studien-Vorstellungen der TUM berichten:

Erhöhter Blutzuckerspiegel senkt Denkvermögen
(24.02.2009) Die Erkrankung Typ 2 Diabetes kann zu Einbußen des Denkvermögens bis hin zur Demenz führen, das Risiko ist etwa 1,5mal so hoch wie das von Nicht-Diabetikern. Nicht klar war bislang, welche Mechanismen dahinter stehen. In einer Studie mit 2977 US-amerikanischen und kanadischen Patienten wurde nun das Verhältnis zwischen erhöhten Blutzuckerwerten und dem Denkvermögen untersucht. Hierzu wurden sowohl der Nüchternblutzucker, als auch der Langzeitblutzuckerwert (HbA1c) bestimmt und zu unterschiedlichen Testverfahren des Denkvermögens korreliert. Als Ziel einer sehr guten Stoffwechseleinstellung gelten HbA1c-Werte von unter 6,5 % und Nüchternblutglukosespiegel unter 100 mg/dl.
Gestörte Glukosetoleranz bei übergewichtigen Geschwistern von Kindern mit Typ 2 Diabetes
DGK (19.02.2009) Die Entstehung eines Typ 2 Diabetes ist immer multifaktoriell bedingt. Das bedeutet, dass zum einen genetische Faktoren und zum anderen Umweltfaktoren eine Rolle spielen können. Neben dem Bewegungsmangel stellt das erhöhte Körpergewicht dabei ein wesentliches Risiko dar, zunächst eine gestörte Glukosetoleranz und dann einen  Typ 2 Diabetes zu entwickeln. Bei Erwachsenen ist dieser Zusammenhang in diversen Untersuchungen bereits belegt worden [siehe hierzu auch: Insulinresistenz bei Diabetes Typ 2 von Frau Prof. Dr. med. Kellerer].
Übergewicht im Kindesalter fördert frühzeitigen Diabetes-Ausbruch
(16.02.2009) Jedes fünfte Kind in Deutschland ist übergewichtig. Bekanntermaßen steigt dadurch das Risiko an Typ 2 Diabetes zu erkranken; und das Alter, in dem diese Diabetes-Form üblicherweise ausbricht, sinkt. Der Begriff „Altersdiabetes“ ist nicht mehr passend, da immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene daran erkranken. Aber auch das Risiko für Typ 1 Diabetes steigt durch Übergewicht im Kleinkindalter, wie finnische Forscher in einer Studie herausfanden.
Typ 1 Diabetes und Stress-Proteine
(12.02.2009) Der Typ 1 Diabetes ist eine schwere Stoffwechselstörung, die durch einen vollständigen Verlust der Insulinfreisetzung verursacht wird. Der absolute Insulinmangel ist Folge einer fortschreitenden Zerstörung der körpereigenen insulin-produzierenden Betazellen in den Langerhans´schen Inseln der Bauchspeicheldrüse. Eine zentrale Rolle bei diesem Vorgang spielen aktivierte Immunzellen, die im Verlauf einer chronischen Entzündungsreaktion in die Langerhans´schen Inseln einwandern und dort betazellschädigende Mediatoren freisetzen.
Geburtsgewicht beeinflusst späteres Diabetes-Risiko
HELIOS Kliniken Bilddatenbank (09.02.2009) Das Risiko, im Laufe des Lebens an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken, hängt von vielen Faktoren ab. Neben einer erblichen Vorbelastung stehen Übergewicht und Bewegungsmangel sicherlich ganz vorne auf der Liste. Nun hat ein internationales Forscherteam das Geburtsgewicht von Kindern diabetischer Mütter und das Risiko des Kindes,  zu einem späteren Zeitpunkt einen Typ 2 Diabetes zu entwickeln, gründlich untersucht.
Schlaganfälle bei Diabetikern werden seltener
(05.02.2009) In Deutschland erleiden über 200.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Forscher aus Schweden haben in einer über 19 Jahre angelegten Studie die Daten von 15.382 Schlaganfallpatienten analysiert. Es galt herauszufinden, ob sich die Häufigkeit von Schlaganfällen und ihre Auswirkungen über die Jahre bei Patienten ohne und mit Diabetes mellitus verändern. 22,8 % der in der Studie berücksichtigten Patienten litten zum Zeitpunkt ihres Schlaganfalls schon an Diabetes mellitus.
DIAMAP - Projekt zur Entwicklung neuer Strategien für europäische Diabetesforschungsförderung
(02.02.2009) Menschen mit Diabetes soll medizinische Forschung zu Gute kommen, indem sie entweder von neuen Erkenntnissen zur Prävention profitieren oder eine effektive Behandlung erhalten. "Mehr Forschung" kann nicht das wesentliche Ziel von Forschung fördernden Organisationen und Institutionen oder Wissenschaftlern selbst sein. Tatsächlich scheint aber in ganz Europa Diabetesforschung mehr und mehr um ihrer selbst Willen zu passieren, was ein wesentlicher Anlass für das DIAMAP Projekt ist.