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Neue Immunintervention des Diabetes mellitus Typ 1 – die europäische AIDA-Studie

(Anti- Interleukin-1 in Diabetes Action)

(26.02.2009) Der Typ 1 Diabetes entsteht durch eine Fehlfunktion der körpereigenen Immunabwehr, was zur Zerstörung der Insulin-produzierenden Betazellen führt. Bei Patienten mit einem Typ 1 Diabetes wird Interleukin-1 (IL-1) in erhöhtem Maße freigesetzt und trägt zur fortlaufenden Schädigung der Insulinproduzierenden Betazellen auch nach der Manifestation des Typ 1 Diabetes weiter bei.




In der europäischen AIDA-Studie soll die Wirksamkeit einer medikamentösen Hemmung von Interleukin-1 durch das Medikament Anakinra geprüft werden. Anakinra ist ein subkutan zu gebender Interleukin-1-Rezeptorantagonist (IL-1Ra); es handelt sich um einen selektiven, gentechnologisch hergestellten IL-1-Hemmstoff, dessen Wirksamkeit bereits aus der Rheumatherapie bekannt ist.

Einschlusskriterien für eine Teilnahme an der AIDA-Studie (Studienstart war am 5. Januar 2009):

  • Typ 1 Diabetes mellitus (T1D) (nach WHO-Kriterien [WHO 1999]),
  • Positiver GAD und/oder IA-2 Autoantikörper Titer,
  • Manifestationsalter zwischen 18 und 35 Jahren,
  • Rekrutierung innerhalb der ersten 12 Wochen nach Auftreten der ersten T1D-Symptome,
  • C-Peptid > 200pM nach standardisiertem Mixed-Meal Test.

Die klinischen Zentren, die in Deutschland die AIDA-Studie durchführen sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Zentrale Studienkoordination in Deutschland:
Prof. Dr. B. Böhm oder Frau Dr. S. Rosinger
Tel.: +49 731-500-44515 (E-mail: silke.rosinger@uniklinik-ulm.de) oder
Dipl. EW Dajana Wolff, CenTrial
Tel.: +49 731-500-43038
Am Universitätsklinikum Ulm
Staudinger Str. 5
89081 Ulm


Förderung des AIDA-Projektes erfolgt durch National Institutes of Health (USA), Juvenile Diabetes Research Foundation International (JDRF), Exzellenzzentrum “Stoffwechselforschung” des Landes Baden-Württemberg an der Universität Ulm.

Darstellung zum Ausdrucken