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Archiv: Newsmeldungen Dezember 2008


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Gewichtsabnahme wirkt chronischen Entzündungsprozessen entgegen
(16.12.2008) Wer übergewichtig und diabetesgefährdet ist und darüber hinaus noch weitere Störungen wie Bluthochdruck, hohe Triglyzeride oder ein zu niedriges HDL-Cholesterin aufweist, profitiert besonders von einer Gewichtsabnahme: Ein Forscherteam aus Finnland hat herausgefunden, dass der Verlust überflüssiger Pfunde die Aktivität von Genen herunterreguliert, die für gefährliche unterschwellige Entzündungsprozesse im Körper verantwortlich sind.
Der neue Gesundheitsfond - Auswirkungen auf die Versicherten in der GKV

(12.12.2008) In der jüngsten Gesetzesnovelle im Gesundheitswesen, dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz oder GKV-WSG) vom 8. Februar 2007, wird unter anderem auch die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung neu geregelt. Am 1. Januar 2009 tritt der umstrittene und in den Medien viel diskutierte Gesundheitsfond in Kraft.

Hilft die Genetik bei der Vorhersage des Typ 2 Diabetes?

(11.12.2008) An der Entstehung des Diabetes mellitus Typ 2 sind sowohl Vererbungs- als auch Umweltfaktoren beteiligt. Gerade in den letzten Jahren haben Forschungsgruppen verschiedene genetische Veränderungen identifiziert, die das Risiko einer Typ 2 Diabeteserkrankung beeinflussen. Wissenschaftler aus Skandinavien sind daher der Frage nachgegangen, ob eine genetische Analyse die Vorhersagbarkeit des Typ 2 Diabetes verbessern könnte. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Exenatide einmal wöchentlich statt zweimal täglich
Krustenechse (09.12.2008) Patienten, denen eine Blutzuckerkontrolle mit oralen antidiabetische Therapien nicht mehr möglich ist, spritzen mehrmals täglich Insulin. Jedoch besteht immer noch Angst vor Unterzuckerungen und Gewichtszunahme durch die Insulin-Injektionen. Der neue Wirkstoff Exenatide ist daher ein neuer Stern am Typ 2 Diabetes-Himmel. Bisher muss er 2-mal täglich gespritzt werden. Forscher aus Kanada und den USA haben nun in einer mehrwöchigen Studie das bisherige Exenatide mit einem langwirksamen Exenatide, das nur 1-mal wöchentlich injiziert werden muss, verglichen und sind zu einem vielversprechenden Ergebnis gekommen.
Vitamin C verringert oxidativen Stress bei Typ 1 Diabetes
(03.12.2008) Verschiedene Untersuchungen in der Vergangenheit haben für Diabetespatienten im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein höheres Maß an oxidativem Stress gezeigt. Ascorbinsäure (= Vitamin C) gehört zu den Substanzen, die antioxidativ wirksam sind. Wissenschaftler aus Großbritannien haben in einer randomisierten, doppelblinden und plazebokontrollierten Pilotstudie untersucht, ob die Einnahme von Vitamin C den oxidativen Stress bei Patienten mit Typ 1 Diabetes verringern kann.
Essstörungen bei Mädchen mit Typ 1 Diabetes
(01.12.2008) Störungen im Essverhalten können hartnäckig sein und tendieren zur Verschlimmerung. Oftmals gehen sie in eine klinisch relevante und manifeste Essstörung über. Beide Formen finden sich häufiger bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen mit einem Typ 1 Diabetes als in den Vergleichsgruppen ohne Diabetes und ziehen auch schwerwiegendere gesundheitliche Konsequenzen nach sich. Eine Gefährdung der Stoffwechselkontrolle und ein erhöhtes Risiko für Krankenhausaufenthalte, sowie durch den Diabetes bedingte gesundheitliche Komplikationen, sind die Folge.