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Archiv: Newsmeldungen November 2008


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Neuer Forschungsansatz beim Typ 1 Diabetes
Funktionsfähige Insellzelle (28.11.2008) Im Mittelpunkt des Typ 1 Diabetes stehen entzündliche Prozesse. Forscher aus den USA haben jetzt im Tierversuch eine interessante Beobachtung gemacht: Wird die Entzündung durch das Protein Alpha-1-Antitrypsin gedämpft, lässt sich bei diabetischen Mäusen eine weitere Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen nicht nur verhindern, sondern die Zahl der funktionstüchtigen Betazellen nimmt sogar zu.
Typ 1 Diabetes und Sport: Gut informiert ist vieles möglich!
(26.11.2008) Regelmäßige körperliche Aktivitäten verbessern nicht nur die Lebensqualität sondern wirken sich auch positiv auf viele Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus. Auch wenn diese Fakten seit längerem bekannt sind, bleiben über 60 % aller Typ 1 Diabetiker sportlich inaktiv. In der folgenden Studie wurde der Frage nachgegangen, welches die ausschlaggebenden Gründe dafür sind, sportliche Aktivitäten zu meiden.
Typ 1 Diabetes: Weitere Risikogene für Immunsystem identifiziert
(24.11.2008) Der Typ 1 Diabetes ist eine komplexe Erkrankung, bei der auch Vererbungsfaktoren eine wichtige Rolle spielen. Heutzutage geht man davon aus, dass eine ganze Reihe von Genen beteiligt sind und es wurden bereits einige der verantwortlichen Genveränderungen identifiziert. Forscher aus den USA und Kanada haben jetzt zwei weitere Gene entdeckt, die für das Typ 1 Diabetesrisiko von Bedeutung sind: UBASH2A auf Chromosom 21 und BACH2 auf Chromosom 6.
Bei vielen Diabetikern ist das Sehvermögen eingeschränkt
Foto des Augenhintergrunds: proliferative diabetische Retinopathie (21.11.2008) Erwachsene Diabetiker weisen fast doppelt so oft Beeinträchtigungen des Sehvermögens auf, wie Personen ohne gestörten Zuckerstoffwechsel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des US-amerikanischen ‚National Health and Nutrition Examination Surveys 1999-2004’. Die Analyse macht noch einmal deutlich, wie wichtig die regelmäßigen augenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen für Diabetespatienten sind.
Alkoholkonsum und das Risiko für Typ 2 Diabetes in Abhängigkeit verschiedener Biomarker
Wein (19.11.2008) Schon in vergangenen Studien wurde ein protektiver Effekt eines moderaten Alkoholkonsums auf die Entstehung eines Typ 2 Diabetes nachgewiesen. Die Mechanismen, die der protektiven Wirkung zugrunde liegen sind jedoch komplex und noch nicht vollständig aufgeklärt.
Entzündungssignale und Diabetes durch Bauchfett
Mausmakrophagen (17.11.2008) Ein übermäßiger Fettansatz erhöht das Risiko für Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes – vor allem das Bauchfett ist gefährlich. Unter anderem werden in den Fettdepots Entzündungsbotenstoffe freigesetzt, die eine Insulinresistenz und die Entwicklung eines Typ 2 Diabetes fördern. Umgekehrt haben Wissenschaftler jetzt im Tierexperiment zeigen können, dass ein Ausschalten von Entzündungszellen im Fettgewebe die Insulinempfindlichkeit deutlich verbessert.
Erhöht übermäßige Hygiene das Risiko für Typ 1 Diabetes?
(11.11.2008) Kinder, die in einer übertrieben keimarmen Umwelt aufwachsen, entwickeln möglicherweise häufiger einen Typ 1 Diabetes. Darauf weisen Befunde einer tierexperimentellen Studie hin, die Wissenschaftler vor kurzem in den USA durchgeführt haben. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der renommierten internationalen Fachzeitschrift Nature.
Kalorienreduktion hilft dem Herzen
(07.11.2008) Neben einem gestörten Zuckerstoffwechsel weisen Typ 2 Diabetiker häufig auch ungünstig veränderte Blutfettwerte auf. Ein Beispiel ist die Überhöhung der Triglyzeride. Eine mögliche Folge: Die Fette lagern sich in der Herzmuskulatur ab und beeinträchtigen die Funktion des Herzens. Wissenschaftler haben jetzt eine interessante Beobachtung gemacht: Mit Hilfe einer stark kalorienreduzierten Diät lassen sich Triglyzerid-Einlagerungen wieder rückgängig machen – das Resultat ist eine verbesserte Herzfunktion.
Effekt einer Behandlung mit GAD auf die Insulinfreisetzung bei frisch manifestierten Typ 1 Diabetikern
Funktionsfähige Insellzelle (05.11.2008) Die Behandlung mit GAD (Glutamat-Decarboxylase) könnte bei frisch erkrankten Typ 1 Diabetikern die nur noch teilweise vorhandene Insulinfreisetzung aufrechterhalten, allerdings nicht den eigentlichen Insulinbedarf verändern. Dieses Fazit ziehen Johnny Ludvigsson, Mediziner und Wissenschaftler der Linköping Universität im schwedischen Linköping und seine Kollegen aus ihrer gerade im renommierten Wissenschaftsjournal The New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie an 70 frisch erkrankten jungen Typ 1 Diabetikern. Hier reichten zwei GAD Impfungen aus, um die Insulinrestsekretion zu bewahren.