Newsletter  |  Freitag, 24. November 2017, 23:18 Uhr
Startseite

Diabetes-News

Über Diabetes
Fachthemen
Ernährung
Patientenfragen

Praktische Hilfe
Diabetes und Vorsorge
Klinische Studien
Diabetes-Kalender

Selbsthilfe-Suche
Arzt-/Klinik-Suche

 
 
 
gefördert durch:
 
 

Archiv: Newsmeldungen Oktober 2008


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Kognitive Funktion bei Jugendlichen unter intensivierter Insulintherapie auch langfristig nicht beeinträchtigt
(30.10.2008) Ergebnisse der bekannten Diabetes Control and Complications Studie (DCCT) in den USA hatten eindeutig gezeigt, dass eine intensivierte Insulintherapie zu einer signifikanten Reduktion der diabetischen Spätkomplikationen führt. Die Evaluation aller Studienteilnehmer zum Studienende sowie noch einmal 12 Jahre danach hatte gezeigt, dass weder die intensivierte Insulintherapie noch das Auftreten von schweren Unterzuckerungen (in der Intensivtherapiegruppe etwa dreimal so häufig wie in der Standardtherapiegruppe) zu einer Erniedrigung der kognitiven Leistungsfähigkeit führen.
EMEA empfiehlt, die Zulassung für Rimonabant (Acomplia®) ruhen zu lassen
Tabletten (28.10.2008) Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMEA) hat nach einer intensiven Diskussion um das Nutzen-Risiko-Verhältnis empfohlen, die EU-Zulassung für den Appetitzügler Acomplia® (Wirkstoff: Rimonabant) ruhen zu lassen. Grund ist die Häufung psychiatrischer Nebenwirkungen wie Depressionen und Angst. Über die Empfehlung muss die Europäische Kommission nun eine endgültige Entscheidung treffen. Bis dahin wird von weiteren Verordnungen des Medikaments abgeraten.
Beeinflussen Antidiabetika den Verlauf der Alzheimerkrankheit?
(23.10.2008) Wissenschaftler von der Mount Sinai School of Medicine in New York haben untersucht, ob es bei der Alzheimerkrankheit einen Zusammenhang zwischen einer Diabetes-Behandlung und den krankhaften Veränderungen im Gehirn gibt. Das interessante Ergebnis: Personen, die mit einer Kombination aus Insulin und anderen Diabetesmedikamenten behandelt wurden, zeigten tatsächlich weniger schädliche Ablagerungen an den Nervenzellen.
Plastikverpackungen: Diskussion um Bisphenol A
Wasser in der Plastikflaschen (20.10.2008) Bisphenol A (BPA) gehört zu den weltweit am meisten produzierten Chemikalien. Über mögliche gesundheitliche Folgen der starken Verbreitung von BPA wurde in der Vergangenheit öfter diskutiert. Eine Untersuchung von Wissenschaftlern aus Großbritannien hat jetzt aufgezeigt, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen der Bisphenol-Konzentration im Urin und der Wahrscheinlichkeit für einen Diabetes oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung besteht.
Übergewicht bei Kindern erhöht Risiko für Typ 1 Diabetes
Übergewichtiges Kind (16.10.2008) Während der letzten 20 Jahre hat die Häufigkeit des Auftretens von Typ 1 Diabetes bei Kindern und Jugendlichen deutlich zugenommen. Während der Zusammenhang von Übergewicht und Typ 2 Diabetes bei Erwachsenen – und mittlerweile auch bei Kindern - eindeutig ist, wird ein derartiger Zusammenhang auch für Übergewicht und Typ 1 Diabetes diskutiert. Darauf deuten zwar einige Studien hin, der wissenschaftliche Beweis dafür konnte aber noch nicht erbracht werden. Daten aus einer 30 Jahre dauernden Beobachtungsstudie einer repräsentativen Stichprobe des Geburtsjahrgangs 1970 (1970 British Birth Cohort, BCS70) wurden auf diese Frage hin ausgewertet.
Schwangerschaftsdiabetes: Lifestyle-Maßnahmen und Metformin senken Diabetesmanifestation bei Frauen mit gestörter Glukosetoleranz
(14.10.2008) Frauen, die während einer zurückliegenden Schwangerschaft eine Zuckerstoffwechselstörung entwickelt haben, können sich vor der oft drohenden zukünftigen Diabeteserkrankung schützen: Wichtig sind eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung und mehr Bewegung. Auch das Diabetesmedikament Metformin hilft, der Zuckerkrankheit vorzubeugen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der bekannten DPP (Diabetes Prevention Program)-Studie.
Menschen mit Typ 2 Diabetes profitieren von einer frühzeitig begonnenen guten Blutzuckereinstellung
Blutzuckermessung UKPDS zeigt lang anhaltenden positiven Effekt

(10.10.2008) Nach einer 10-jährigen Nachbeobachtung von Patienten der United Kingdom Prospective Diabetes Study (UKPDS) konnte nun eine präventive Wirkung einer frühzeitig begonnenen guten Blutzuckereinstellung beim Typ 2 Diabetes nicht nur auf mikrovaskuläre Komplikationen, sondern auch auf das Herzinfarktrisiko sowie auf die Gesamtsterblichkeit festgestellt werden.
Mononatriumglutamat: Fördert der Geschmacksverstärker Übergewicht?
(08.10.2008) Menschen, die den Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat in größeren Mengen konsumieren, haben möglicherweise ein höheres Risiko für Übergewicht – und zwar unabhängig von der körperlichen Aktivität und der Gesamt-Kalorienaufnahme. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinschaftliche Studie aus den USA und China, die vor kurzem in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Obesity veröffentlicht wurde.
Kontinuierliche Glukosemessung senkt HbA1c bei Erwachsenen mit Typ 1 Diabetes
CGM (06.10.2008) Moderne Technologie macht es heute möglich, den Blutzuckerspiegel in kurzen Zeitabständen zu bestimmen und dadurch ein fast kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM) zu erreichen. Gemessen wird zwar der Zuckerspiegel in der Gewebeflüssigkeit durch eine unter die Haut eingeführte Sensornadel, dieser korreliert aber recht gut mit dem Zuckerspiegel im Blut. Von den gesetzlichen Krankenkassen wird diese Technologie bisher nur in begründeten Einzelfällen erstattet.
Hinweise auf Amyloid-Ablagerungen in transplantierten Inselzellen
Funktionsfähige Insellzelle (02.10.2008) Seit mehr als 30 Jahren wird die Transplantation von Inselzellen als Behandlungsmöglichkeit für Typ 1 Diabetiker diskutiert und erforscht. Ein Problem, das bisher nicht gelöst werden konnte, ist die zeitlich begrenzte Leistungsfähigkeit der Spenderzellen. Wissenschaftler aus Schweden haben jetzt einen möglichen Grund identifiziert: Die Forscher um die Zellbiologin Gunilla T. Westermark fanden krankhafte Eiweißablagerungen, die den Untergang der insulinproduzierenden Zellen beschleunigen.
Erhöhtes Risiko für Knochenbrüche durch Rosiglitazone?
(02.03.2007) Die Rosiglitazone gehören zu der Gruppe der oralen Antidiabetika. Sie bewirken eine Verminderung der Insulinresistenz in der Muskulatur und im Fettgewebe des Körpers bei Typ 2 Diabetikern.In einer doppelblinden, randomisierten und kontrollierten Studie (ADOPT-Studie) wurde Rosiglitazon mit weiteren oralen Antidiabetika (Metformin und Glyburid) verglichen.