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Archiv: Newsmeldungen Februar 2008


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Schrittzähler können sportliche Aktivität fördern
(29.02.2008) Sie sind oft so groß wie eine Streichholzschachtel, an der Gürtel klemmbar und messen die tatsächlich zurückgelegten Wege: Schrittzähler. US-Wissenschaftler haben unlängst herausgefunden, dass Schrittzähler effektiv dabei helfen können, die physische Aktivität zu steigern, Gewicht zu verlieren und den Blutdruck zu senken.
Schwangerschaftshypoglykämien bei Typ 1 Diabetes
(27.05.2008) Der medizinische Fortschritt ermöglicht es heute Frauen mit Typ 1 Diabetes, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Allerdings ist eine optimale Einstellung des Blutzuckers mittels intensivierter Insulintherapie oder Insulinpumpentherapie eine unabdingbare Voraussetzung dafür. Das Streben nach optimalen Blutzuckerwerten erhöht leider auch das Risiko für das Auftreten schwerer Unterzuckerungen.
Alkohol verstärkt Gefahr für Unterzuckerung bei Diabetespatienten
Wein (25.02.2008) Alkohol kann mit einem gewissen zeitlichen Abstand Unterzuckerungen verstärken oder auslösen. Dies ist für Diabetiker, die Insulin spritzen oder bestimmte blutzuckersenkende Tabletten einnehmen, unter Umständen ein Problem. Für die möglichen Ursachen der Unterzuckerungsgefahr gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Einem hiervon sind Wissenschaftler aus Stockholm auf der Spur: Alkohol erhöht in der Bauchspeicheldrüse vorübergehend die Durchblutung der insulinproduzierenden Betazellen.
Frauen mit Diabetes haben ein Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen
(20.02.2008) Erkrankungen der Herzkranzgefäße sind bei Männern normalerweise viel häufiger eine Todesursache als bei Frauen. Mit einer Ausnahme: Bei Frauen mit Diabetes gleicht sich das Risiko für einen Herztod dem männlichen Geschlecht an. Die bestätigt eine große Untersuchung aus Norwegen, für die 18 Jahre lang die Krankengeschichte von fast 75.000 Menschen erfasst und analysiert wurde.
Pankreaskarzinom kann sich durch einen Diabetes ankündigen
(18.02.2008) Mit rund drei Prozent aller Krebserkrankungen ist der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) in Deutschland eine relativ seltene Krebsart. Allerdings gilt das Pankreaskarzinom als besonders gefährlich: Es ist bei Frauen die vierthäufigste und bei Männern die fünfthäufigste Krebstodesursache. Problematisch bei dieser Krebsart ist, dass sie oft lange Zeit keine Symptome macht und daher (zu) spät erkannt wird. Wissenschaftler aus den USA konnten jetzt zeigen, dass dem Krebs häufig eine Diabetesdiagnose vorausgeht.
Neues von STENO-2: Strenge Kontrolle von Blutzucker, Blutfetten und Blutdruck erhöht Lebenserwartung
Blutdruckmessung beim Patienten mit Typ 2 Diabetes (15.02.2008) Viele Menschen mit einem Typ 2 Diabetes leiden nicht „nur“ unter erhöhten Blutzuckerwerten. Häufig sind gleichzeitig auch die Blutfette gestört und der Blutdruck erhöht. Die Folge: Die Wahrscheinlichkeit für Gefäßschäden und eine Herz-Kreislauferkrankung steigt bedrohlich an. Neue Daten aus der Steno-2-Studie belegen, wie sehr es sich lohnt, wirklich alle Risikofaktoren konsequent zu behandeln: Die Lebenserwartung lässt sich durch eine optimale Einstellung von Blutfetten, Blutdruck und Blutzucker deutlich anheben.
Taille-Hüft-Umfang aussagekräftiger als BMI?
(13.02.2008) Übergewicht und ein hoher Bauchumfang sind wichtige Vorhersageparameter für zukünftige Herz-Kreislauf-Ereignisse. Daten der EPIC-NORFOLK-Studie (European Prospective Investigation Into Cancer and Nutrition Study) haben jetzt bestätigt, dass der Bauch- im Verhältnis zum Hüftumfang (kurz: Taille-Hüft-Umfang) für die Risikoeinschätzung gut geeignet ist.
Niedriges HDL-Cholesterin hemmt Erholung nach Schlaganfall
Gehirn (11.02.2008) Schätzungen zufolge erleiden jedes Jahr mehr als 160.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Viele der Betroffenen sind Diabetiker. Wird das Ereignis überlebt, ist es das oberste Ziel, dauerhafte Behinderungen und einen erneuten Schlaganfall zu verhindern. Wie schnell und in welchem Ausmaß sich Betroffene von einem Schlaganfallereignis erholen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Neben dem Diabetes scheint auch das HDL-Cholesterin eine Rolle zu spielen.
Welche Form des Sports ist am besten für Menschen mit Diabetes?
Der Mann auf dem Ergometer (08.02.2008) Unser Lebensstil hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Harte körperliche Arbeit ist in unseren Regionen seltener geworden. Zum Ausgleich wird daher für alle Menschen gleichermaßen empfohlen, Sport zu treiben. Eine Studie ist nun der Frage nachgegangen, welche Sportprogramme sich zusätzlich besonders günstig auf die Blutzuckerspiegel bei Typ 2 Diabetes auswirken.
Statine vermindern Sterblichkeit von Diabetikern mit Herzinsuffizienz
Mit den Statinen lassen sich erhöhte LDL-Cholestrinwerte oft erfolgreich senken (06.02.2008) Neben dem Bluthochdruck zählen erhöhte Cholesterinwerte und andere Fettstoffwechselstörungen mit zu den wichtigsten Risiken für Herz- und Gefäßkrankheiten. Auch Diabetiker sind oft betroffen. Mit der Medikamentengruppe der Statine lassen sich erhöhte LDL-Cholesterinwerte oft erfolgreich senken. Eine aktuelle Auswertung von insgesamt 11 Studien lässt vermuten, dass Statine darüber hinaus auch eine Herzinsuffizienz günstig beeinflussen können.
Für die Pille wird erneut ein leicht erhöhtes Gefäßrisiko diskutiert
Die Einnahme der Pille und ein Typ 2 Diabetes sind mit einem erhöhten Gefäßrisiko verbunden (04.02.2008) In der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen um die Frage, ob eine hormonale Empfängnisverhütung das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen langfristig erhöht. Wissenschaftler aus Belgien haben vor kurzem neue Daten hierzu veröffentlicht. Danach geht die Einnahme der Pille tatsächlich mit einem leichten Anstieg des Gefäßrisikos einher. Ob diese Ergebnisse auch für moderne Pillenpräparate mit geringerem Östrogengehalt gelten, ist allerdings unklar.
Neue Ergebnisse zur Verlässlichkeit des HbA1c-Wertes
CGM (01.02.2008) Das HbA1c entspricht dem prozentualen Anteil des verzuckerten roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) des Erwachsenen und gilt schon lange als repräsentativer Parameter für die langfristige Qualität der Blutzuckereinstellung, im täglichen Gebrauch orientiert sich die Diabetestherapie jedoch an kapillären Blutzuckerwerten (mmol/l). Eine aktuelle Studie hat nun anhand kontinuierlich gemessener, zuverlässig erfasster Blutzuckerwerte das genaue Verhältnis von HbA1c und Glukosespiegel überprüft.