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Archiv: Newsmeldungen Januar 2008


Aktuelle Newsmeldungen finden Sie hier in der Newsübersicht.


Hohes Osteoprotegerin weist auf stumme Myokardischämie hin
(30.01.2008) Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (Myokardischämien) machen sich oft durch Schmerzen und Atemnot bei Belastung bemerkbar. Allerdings nicht immer: Es gibt auch so genannte stumme Myokardischämien, die keine Beschwerden verursachen, aber mindestens genauso gefährlich sind. Besonders oft sind Diabetiker betroffen. Wissenschaftler aus Frankreich haben einen neuen Marker identifiziert, mit der sich stumme Myokardischämien möglicherweise leichter feststellen lassen: Das Osteoprotegerin.
Antikörper gegen einen Zinktransporter zur Vorhersage des Typ 1 Diabetes
(28.01.2008) Die Zerstörung der Insulin produzierenden Beta-Zellen ist die Ursache für einen Typ 1 Diabetes. Bestimmte Zellen des Immunsystems (T Zellen) reagieren hierbei gegen Substanzen des eigenen Körpers, das heißt, sie sind autoreaktiv und greifen bestimmte Strukturen der Beta-Zellen an. Ein Hauptaugenmerk der Typ 1 Diabetesforschung wird daher darauf gelegt, immuntherapeutische Ansätze zu identifizieren und die Zerstörung der Beta-Zellen bei prädiabetischen Personen zu verhindern.
Insulin verbessert die Prognose beim akuten Koronarsyndrom
Das akute Koronarsyndrom wied durch eine plötzliche Minderdurchblutung des Herzmuskels ausgelöst (25.01.2008) Das akute Koronarsyndrom (AKS) ist eine lebensbedrohliche Situation mit einer hohen Sterblichkeit in den ersten Tagen und Wochen. Viele Betroffene, die mit der Diagnose AKS in ein Krankenhaus eingewiesen werden, haben hohe Blutzuckerwerte – auch wenn vor dem Ereignis kein Diabetes bekannt war. Eine große Studie aus Großbritannien hat jetzt bestätigt, dass diese Patienten von einer Behandlung mit Insulin profitieren.
Essstörungen häufiger bei Mädchen mit Typ 1 Diabetes
(23.01.2008) Wer mit der Diagnose eines Typ 1 Diabetes konfrontiert wird, muss sich zwangsläufig mit seiner Ernährung auseinandersetzen, wenn eine optimale Blutzuckereinstellung angestrebt wird. Und tatsächlich wissen Typ 1 Diabetiker in der Regel ganz genau wieviele Kohlehydrate (Broteinheiten) sie zu sich nehmen und wie viel Insulin sie dafür spritzen müssen.
Neue Erkenntnisse über die Regulation der Insulinsekretion
(21.01.2008) Wissenschaftler von der Washington University in St. Louis haben eine interessante Entdeckung gemacht: Das Fettgewebe hat offenbar einen wichtigen Einfluss auf die Insulinausschüttung in der Bauchspeicheldrüse. Im Tierversuch geben Fettzellen einen Eiweißstoff ab, mit dessen Hilfe in der Blutbahn eine Substanz gebildet wird, die auch die Bauchspeicheldrüse erreicht und hier die Insulinsekretion nach dem Essen ankurbelt.
Intensivierte Insulintherapie bei Sepsis-Patienten führt zu schweren Hypoglykämien
(18.01.2008) Eine schwere Sepsis (Blutvergiftung) oder ein septischer Schock ist nach wie vor eine der Haupttodesursachen bei Patienten auf Intensivstationen. Neben der Volumenersatztherapie ist die Absenkung hoher Blutzuckerwerte ein weiteres Behandlungsziel. Wissenschaftler aus Deutschland haben untersucht, welche Vor- und Nachteile eine intensivierte im Vergleich zu einer konventionellen Insulinbehandlung bei Sepsis-Patienten hat.
Essig vor dem Schlafengehen senkt morgendlichen Blutzucker
(16.01.2008) Manchmal sind es ganz einfache Mittel, die helfen können, einen Typ 2 Diabetes noch besser in den Griff zu bekommen. Wissenschaftler aus den USA haben in einer kleinen Studie gezeigt, dass sich der „Genuss“ von Essig günstig auf den Glukosespiegel auswirkt: Wer als Typ 2 Diabetiker einen Esslöffel Apfelessig vor dem Schlafengehen zu sich nimmt, kann sich am nächsten Morgen möglicherweise über etwas niedrigere Blutzuckerwerte freuen.
Diabeteskomplikationen: Auch Vererbung hat einen Einfluss
(11.01.2008) Ein unzureichend eingestellter Diabetes mit dauerhaft zu hohen Blutzuckerwerten führt über kurz oder lang zu typischen Folgekomplikationen. Im Vordergrund stehen Nieren-, Augen- und Nervenschäden. Aktuelle Daten einer Längsschnittuntersuchung aus den USA liefern Hinweise, dass möglicherweise auch der familiäre Hintergrund bzw. die Genetik mit darüber entscheidet, ob und in welcher Ausprägung Diabeteskomplikationen auftreten.
Linksventrikuläre Hypertrophie und Diabetesrisiko
Eine linksventrikuläre Hypertrophie birgt ein erhöhtes Diabetesrisiko (09.01.2008) Menschen, die unter einem Bluthochdruck leiden, weisen häufig auch eine Vergrößerung der Herzmuskulatur im Bereich der linken Herzkammer – eine so genannten linksventrikuläre Hypertrophie oder kurz LVH – auf. Eine Studie mit fast 8.000 Bluthochdruck-Patienten hat gezeigt, dass die LVH mit dem Risiko für eine spätere Diabeteserkrankung in Verbindung steht.
Altersabhängige Effekte von Calcitriol (Vitamin D3) bei Typ 1 Diabetes
Strukturformel Calcitriol (Vitamin D3) (07.01.2008) Calcitriol (Vitamin D3) ist die aktive Form von Vitamin D und hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Ähnliche Fähigkeiten werden auch Nicotinamid zugeschrieben, dem Aminderivat von Niacin (Vitamin B3). Bei vielen Patienten mit Typ 1 Diabetes sind die Blutwerte beider Stoffe erniedrigt. In Studien konnte gezeigt werden, dass die Gabe von Calcitriol die Zerstörung der Betazelle durch körpereigene Antikörper abmildern kann.
Fett in Muskelzellen stört die Weiterleitung des Insulinsignals
Muskelfett und Insulinresistenz spielen bei Typ 2 Diabetes eine Rolle (04.01.2008) Typ 2 Diabetiker sind häufig übergewichtig, mit gefährlichen Fettdepots im Bauchbereich. Aber auch andere Körperregionen und Gewebe können von einem Zuviel an Fett betroffen sein. Ein Beispiel ist die Muskulatur: Hier wird bei Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes typischerweise ebenfalls Fett eingelagert. Schwedische Wissenschaftler haben vor kurzem einen direkten Zusammenhang zwischen Muskelfett und Insulinresistenz aufgedeckt: Im Mittelpunkt steht das Protein SNAP23.