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Der Deutsche Diabetiker Bund hat einen großen Menschen verloren

(18.07.2003) Am vergangenen Freitag, 11. Juli 2003, ist nach langer und schwerer Krankheit der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Dr. Klaus Fehrmann, im Alter von 68 Jahren verstorben.


Dr. Klaus Fehrmann

Dr. Klaus Fehrmann
Foto: Deutscher Diabetiker Bund

Klaus Fehrmann war seit 1988 Diabetiker und wurde 1989 insulinpflichtig. Seine eigene Betroffenheit führte ihn aus der zunächst lokalen Ebene in Plauen bald schon in den Deutschen Diabetiker Bund, Landesverband Sachsen. Mit der Wahl zum Bundesvorsitzenden des DDB und zum Vizepräsidenten der Deutschen Diabetes-Union (DDU) gelang es ihm, großräumiger für die Interessen aller Diabetiker aktiv zu werden. Seither ist der DDB die einzige Diabetes-Selbsthilfeorganisation, die zu Gesetzesvorhaben angehört und um Stellungnahmen und Mitarbeit in vielen verschiedenen Arbeitsgremien gebeten wird.

Aufgrund seiner längeren und schweren Erkrankung trifft der Tod von Klaus Fehrmann den DDB nicht unvorbereitet. "Doch wenn es erst einmal dazu kommt, löst ein solches Ereignis doch große Betroffenheit aus. - Es wird schwer werden, die nun klaffende Lücke kompetent zu schließen", so der Bundesgeschäftsführer Lutz Graf zu Dohna. Der persönliche Einsatz von Dr. Klaus Fehrmann spiegelte sich z. B. in seinem Ringen um die Erhaltung und flächendeckende Ausdehnung der diabetologischen Schwerpunktpraxen wider. Sein Engagement galt jedoch allen Menschen mit Diabetes. Dafür hat er viele Jahre gelebt und gearbeitet; dafür danken wir ihm. So lebt er an unserer Seite weiter.

Presseinformation des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB)


Die Redaktion von www.diabetes-deutschland.de trauert um Herrn Dr. Fehrmann, der sich in vorbildlicher Weise und selbstlos für die Sache der Diabetiker eingesetzt hat, um die Betroffenen umfassend zu informieren und damit ihre Selbstverantwortlichkeit für die Bewältigung ihrer Krankheit zu stärken. Wir werden Herrn Dr. Fehrmann in dankbarer Erinnerung behalten.

Für die Redaktion
Prof. Dr. med. Werner Scherbaum

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