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Diabetes-News

Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus den Bereichen Forschung, Diabetesversorgung, Selbsthilfe und Gesundheitspolitik. Ältere Meldungen finden Sie im News-Archiv.
Entzündungsprozesse beim Typ-2-Diabetes: Die Gene spielen eine Rolle
DNA-Helix Entzündungsprozesse im Körper können das Risiko für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes erhöhen. Umgekehrt stellt sich die Frage, ob eine Entzündungshemmung das Risiko auch verringern kann. Der Körper bildet solche Entzündungshemmer selbst - ein Beispiel ist das Eiweiß IL-1RA. Wissenschaftler haben nun in einer Studie Genorte im Erbgut aufgespürt, die einen Einfluss auf die Blutspiegel des schützenden IL-1RA haben.
Essverhalten bei Heranwachsenden mit Typ 1 Diabetes
Junge Familie mit Kindern Ein gestörtes Essverhalten zählt zu den häufigen Gesundheitsproblemen im Kindes- und Jugendalter. Betroffen sind nach wie vor vorrangig Mädchen und junge Frauen. Heranwachsende mit Essstörungen tendieren vermehrt zu psychischen Problemen, Ängstlichkeit und Depression. Die körperlichen Langzeitfolgen können schwerwiegend sein.
Niedriger Adiponektin-Spiegel birgt höheres Diabetesrisiko
bergewichtige Person mit Messband Untersuchungen haben in der Vergangenheit gezeigt, dass niedrige Adiponektin-Spiegel im Blut mit einem erhöhten Risiko für Typ 2 Diabetes einhergehen. Ebenso gibt es Hinweise für einen Zusammenhang mit der Herzkreislaufgefährdung. Wissenschaftler um Priv.-Doz. Dr. Christian Herder haben den Zusammenhang zwischen Adiponektin-Spiegeln und Diabetesrisiko bei stark übergewichtigen Männern und Frauen überprüft. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlicht.
Welche Rolle spielt der Fettsensor GPR120 bei Übergewicht und Diabetes?
Adipozyten_200_Text Die Wissenschaft entschlüsselt immer mehr Einzelheiten zur Entstehung von Übergewicht und Diabetes. In jüngerer Zeit haben Experten intensiver über das Eiweiß GPR120 geforscht. Dieses kommt beim Menschen auf den Geschmacksknospen der Zunge, aber auch in vielen anderen Geweben vor. GPR120 ist ein Rezeptor für freie Fettsäuren in der Nahrung und wird deshalb als Fettsensor bezeichnet: Bei Aktivierung gibt er Signale weiter, die für verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper wichtig sind.
Jugendliche mit Typ 1 Diabetes und psychischen Problemen sind besonders belastet
Kürzlich haben wir von einer Studie aus Deutschland berichtet, in der Heranwachsende mit frühem Krankheitsbeginn eines Typ 1 Diabetes über ihre Lebenssituation befragt wurden. Die internationale Zeitschrift PLoS One hat nun weitere Ergebnisse veröffentlicht, bei denen es um die psychischen Gesundheit der betroffenen Jugendlichen und den Einfluss auf die Lebensqualität geht.
Ab welchem BZ-Wert lohnen sich Programme zur Lebensstiländerung?

Das Risiko für einen Typ 2 Diabetes steigt bereits bei leicht erhöhten Nüchtern-Blutzuckerwerten an, auch wenn die Werte unterhalb der Diabetes-Schwelle liegen. Wer betroffen ist, kann der Zuckerkrankheit mit wirksamen Maßnahmen vorbeugen: Dazu gehört die Umstellung der Lebensweise mit Anpassung von Ernährung, Gewichtsabnahme und mehr körperliche Bewegung.

Typ 1 Diabetes mit frühem Krankheitsbeginn: Was trägt zur besseren Lebensqualität bei?

Der frühkindliche Typ 1 Diabetes kann eine Reihe schwerwiegender Belastungen mit sich bringen: Dazu gehören vielfältige körperliche und psychosoziale Probleme sowie ein besonders hohes Risiko, diabetische Folgeerkrankungen zu entwickeln. Wissenschaftler haben nun die Lebenssituation von Heranwachsenden untersucht, bei denen bereits im Vorschulalter ein Typ 1 Diabetes festgestellt wurde. Anhand von Fragebögen konnten die Betroffenen auch ihre Lebensqualität einschätzen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Pediatric Diabetes veröffentlicht.

Mediterrane Ernährung senkt Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

In der Vergangenheit haben verschiedene Untersuchungen Hinweise geliefert, dass eine mediterrane Ernährung das Risiko für Herzkreislaufereignisse verringert. Wissenschaftler aus Spanien sind dieser Beobachtung in einer randomisierten Studie nachgegangen. Randomisierte (= zufallsverteilte) Studien gelten in der klinischen Forschung als besonders hochwertig. Das New England Journal of Medicine hat die Ergebnisse veröffentlicht.

Helfen neue Biomarker bei der Risikoabschätzung von Typ 2 Diabetes?
Biomarker spielen zunehmend eine Rolle in der modernen Medizin: Bei vielen Krankheiten liefern sie wertvolle Informationen für die Diagnose und Therapie. Auch beim Typ 2 Diabetes werden Biomarker bestimmt – das bekannteste Bespiel sind der HbA1c- und der Blutzuckerwert.
Epidemiologie des Diabetes in Deutschland und weltweit

Kürzlich wurde die 6. Ausgabe des Diabetes-Atlas derInternational Diabetes Federation veröffentlicht. Die dargelegten Schätzungen zeigen, dass Diabetes mellitus nach wie vor zu den drängendsten Gesundheitsproblemen weltweit gehört.

Ein guter Lebensstil schützt vor Typ 2 Diabetes
Menschen mit einem hohen Risiko, an Typ 2 Diabetes zu erkranken, können durch eine Veränderung ihres Lebensstils das Risiko dauerhaft senken. Finnische Wissenschaftler um Jaana Lindström (Nationales Gesundheitsinstitut, Helsinki) konnten diesen Effekt in einer Studie nachweisen.
Jugendliche mit Typ 1 Diabetes empfinden ihre Lebensqualität genauso gut wie ihre Altersgenossen
Kinder spielen im Winterwald

Jugendliche, die bereits im Vorschulalter an einem Typ 1 Diabetes erkrankt sind, empfinden eine ähnlich gute Lebensqualität wie ihre Altersgenossen. Tatsächlich haben sie im Vergleich sogar ein etwas höheres Selbstwertgefühl. Dies hat eine bundesweite Befragung bei Patienten mit Typ 1 Diabetes und altersgleichen Kontrollpersonen ergeben.

Kinder und Jugendliche mit Typ 1 Diabetes: Positiver Trend bei der Blutzuckereinstellung

Die Qualität der Blutzuckereinstellung hat sich bei Kindern und Jugendlichen mit Typ 1 Diabetes in den letzten rund 15 Jahren verbessert. Das zeigt eine Untersuchung aus Deutschland und Österreich.

Mit Metformin gegen Brustkrebs?
Untersuchungen haben gezeigt, dass Diabetes mit einem erhöhten Risiko für Krebserkrankungen verbunden ist (Diabetes erhöht Risiko für Krebs und Infektionen). Die vorliegende Studie überprüfte die Zusammenhänge zwischen Diabetes, der Einnahme von Metformin und dem Auftreten von Brustkrebs bei Frauen nach der Menopause. Untersucht wurden insgesamt 68.019 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren. Andere Studien stützen die Beobachtung, dass Metformin die Anzahl der Neuerkrankungen von Brustkrebs senken kann.
Typ 2 Diabetes bei normalgewichtigen Personen

Die meisten Menschen assoziieren einen Typ 2 Diabetes mit Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas). Durch vermehrt auftretendes Übergewicht in der Bevölkerung rückt dieses Krankheitsbild zunehmend in den Vordergrund. Allerdings erkranken auch normalgewichtige Menschen an Typ 2 Diabetes. Im Vergleich zu Übergewichtigen unterliegen sie jedoch einem höheren Mortalitätsrisiko.

Entwicklung des Diabetes in Deutschland dramatischer als bisher erwartet

Derzeit wird in Deutschland der Anteil der Erwachsenen mit bekanntem Typ 2 Diabetes auf sieben bis acht Prozent geschätzt. Anhand neuer epidemiologischer Daten eines nationalen Forscherverbunds, an dem das Deutsche Diabetes-Zentrum beteiligt ist, und der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes muss im Jahr 2030 in der Altersklasse der 55 bis 74-Jährigen von 3,9 Millionen Personen mit Typ 2 Diabetes ausgegangen werden. Gegenüber heute bedeutet das einen Anstieg um mehr als 1,5 Millionen Personen. Das ist weit mehr als in bisherigen Prognosen angenommen. Würde allein nur jede zweite Person mit Prä-Diabetes dauerhaft an Maßnahmen zur Prävention teilnehmen, ließen sich bis zum Jahr 2030 mehr als 370.000 Diabetes-Fälle vermeiden.

Neuer therapeutischer Ansatz bei diabetischen Nervenschmerzen
Nervenzellen

Im Laufe einer Diabetes-Erkrankung entwickeln Betroffene häufig eine Nervenschädigung (Diabetische Polyneuropathie). Typische Symptome dieser Neuropathie sind brennende, stechende oder kribbelnde Schmerzen an Händen oder Füßen. Ein Forscherteam klärte nun einen möglichen Mechanismus auf, der zu einer verstärkten Schmerzempfindung führt und neue Ansätze zur Behandlung neuropathischer Schmerzen liefern könnte.

Zusammenhang zwischen Prä-Diabetes und Polyneuropathie
Neuropathie

Die diabetische Polyneuropathie gehört zu den häufigsten Komplikationen des Typ 2 Diabetes. Unklar ist jedoch, ob diese Nervenschädigungen bereits bei Menschen mit einem Prä-Diabetes vorliegen. Das Ziel der vorliegenden Studie bestand darin, die Häufigkeit der diabetischen Neuropathie bei einer repräsentativen Gruppe älterer Menschen im Alter von 61-82 Jahren zu untersuchen und einen möglichen Zusammenhang zwischen einem Prä-Diabetes und der Neuropathie zu ermitteln.

Teekonsum und Diabetes
Teetasse_100px Bereits in vorangegangenen Untersuchungen konnten Wissenschaftler zeigen, dass ein erhöhter Teekonsum das Typ 2 Diabetes-Erkrankungsrisiko senken kann. In einer EPIC-Kohortenstudie des InterAct Consortium wurde nun der Zusammenhang zwischen Teekonsum und dem Auftreten eines Typ 2 Diabetes in der europäischen Bevölkerung untersucht.
Neue Genorte mit erhöhtem Risiko für Adipositas im Kindesalter

Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) sind zentrale Themen besonders in den industrialisierten Ländern. Die Hauptursache hierfür ist Überernährung in Kombination mit nicht ausreichender Bewegung. Jedoch kann auch das Erbgut eine Rolle spielen.

Fehlender „Fettsensor“ führt zu Übergewicht

(19.03.2012) Eine Fehlfunktion des sogenannten Lipidsensors GPR120 führt bei Mensch und Tier zu Übergewicht. Dies fanden britische Forscher des Imperial College London heraus.

Screening auf Schwangerschaftsdiabetes wird Kassenleistung

(13.03.2012) Bei fast vier Prozent aller werdenden Mütter in Deutschland wird die Diagnose Gestationsdiabetes gestellt. 2010 waren rund 24.000 Frauen von einem Gestationsdiabetes betroffen. Der Schwangerschaftsdiabetes blieb nicht selten unerkannt, da ein Test bis vor kurzem kein Bestandteil der Mutterschaftsrichtlinien war und selbst bezahlt werden musste.

Weniger Amputationen bei Personen mit Diabetes in den USA

(07.03.2012) Eine amerikanische Studie untersuchte die Rate der Krankhausaufenthalte für Unterschenkel-Amputationen bei Personen mit Diabetes ohne vorangegangene Verletzung. Es zeigte sich, dass in den letzten Jahren die Anzahl der Amputationen zurückgehen.

Schwangerschaft: Höheres Risiko für Fehlbildungen bei schlecht eingestelltem Diabetes
Ein bereits vor der Empfängnis bekannter, manifester Diabetes kann erhebliche Auswirkungen auf den Ausgang einer Schwangerschaft haben.

(29.02.2012) Nicht nur ein bekannter Typ 1 oder Typ 2 Diabetes bei schwangeren Frauen, sondern auch Vorstufen davon können das Kind gefährden. Wie eine Studie gezeigt hat, kann ein bereits vor der Empfängnis bekannter, manifester Diabetes erhebliche Auswirkungen auf den Ausgang der Schwangerschaft haben.

Nüsse verbessern Blutzuckerspiegel und Blutfettwerte bei Personen mit Typ 2 Diabetes

(10.02.2012) Der Ersatz von Kohlenhydraten durch einfach sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren pflanzlichen Ursprungs wird immer häufiger als mögliche therapeutische Strategie in der Behandlung des Typ 2 Diabetes angesehen. Kohlenhydrate, insbesondere raffinierter Weißzucker und Weißmehle, erhöhen den Blutzucker nach einer Mahlzeit und erniedrigen den Wert des „guten“ Cholesterins (HDL).

Irisin – ein Hormon gegen Fettleibigkeit?

(06.02.2012) Das neu entdeckte Hormon Irisin weckt Hoffnungen, Menschen vor Typ 2 Diabetes und den damit verbundenen Folgeerkrankungen schützen zu können. Dieses Hormon ist in der Lage, weiße Fettzellen in braunes Fettgewebe umzuwandeln. Da braunes Fettgewebe nicht der Energiespeicherung in Form von Depotfett sondern der Wärmebildung dient, ist es schon seit einiger Zeit im Fokus der Wissenschaft und Forschung.

Typ 1 Diabetes: Veränderungen der Gehirnstruktur während der kindlichen Entwicklung

(01.02.2012) In einer Studie haben Wissenschaftler untersucht, ob häufige Unter- oder Überzuckerungen während der Kindheit zu Einschränkungen der Hirnleistungsfähigkeit wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen und zu Veränderungen der Anatomie des Gehirns führen können.

Verordnungseinschränkung bei Blutzuckerteststreifen
Personen mit Diabetes, die insulinpflichtig sind, erhalten weiterhin Teststreifen. Personen mit Typ 2 Diabetes, die kein Insulin spritzen müssen, erhalten dagegen nur in Ausnahmesituationen Blutg

Aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen bezüglich der Verordnung von Blutglukose-Teststreifen haben wir Ihnen die wichtigen Informationen diesbezüglich zusammengestellt.

Vitamin D und Typ 2 Diabetes

In einer aktuellen Studie konnten Wissenschaftler aus Düsseldorf, München und Ulm zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin D-Spiegeln im Serum und dem Risiko, an Typ 2 Diabetes zu erkranken, besteht.

Typ 2 Diabetes an den Zähnen erkennen

Ein Typ 2 Diabetes bleibt oft für lange Zeit unentdeckt. Die Gefahr für die Entwicklung von Langzeitschäden ist dann umso größer. Eine Studie hat nun gezeigt, dass ein Blick in den Mund manchmal ausreichen könnte, um einen Typ 2 Diabetes rechtzeitig zu erkennen.

Der richtige Blutdruck bei Typ 2 Diabetes
Blutdruckmessung

Menschen, die an Typ 2 Diabetes und zusätzlich an Bluthochdruck leiden, unterliegen auch einem erhöhten Risiko für weitere Herzkreislauf-Erkrankungen. Eine Metaanalyse hat nun wieder gezeigt, dass Blutdrucksenkungen eher schonend erfolgen sollten.

Biomarker zur Risikoabschätzung des Typ 2 Diabetes

Biomarker werden in der Medizin und Biologie hauptsächlich eingesetzt, um in einem Organismus krankhafte Zustände nachzuweisen. Auch zur frühzeitigen Diagnose und Risikoabschätzung des Typ 2 Diabetes ist man derzeit intensiv auf der Suche nach neuen Markern.

Passivrauchen erhöht Diabetes-Risiko
Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass auch Passivrauchen  das Diabetes-Risiko erhöht.

Rauchen gehört zu den weltweit führenden und vermeidbaren Todesursachen und wurde schon lange mit dem Auftreten eines Typ 2 Diabetes in Verbindung gebracht. Allerdings gab es bislang nur wenig Informationen über den Zusammenhang zwischen der Entstehung eines Typ 2 Diabetes und Passivrauchen oder Änderungen der Rauchgewohnheiten über einen längeren Zeitraum.

Hormon-Ausschaltung drosselt Appetit und verhindert Übergewicht
Das Neuropeptid Y ist ein  Hormon, das an der Steuerung des Appetits beteiligt ist.

Wissenschaftler konnten in einem Tiermodell zeigen, dass durch die Hemmung eines bestimmten Hormons der Körper weniger Fettdepots bildet. Die Erkenntnisse könnten neue Ansätze für die Behandlung übergewichtiger Personen liefern.

Diabetes und Alkohol

Alkohol gehört zu den ältesten Genussmitteln. Schon frühere Studien haben gezeigt, dass ein moderater Alkoholkonsum mit einem geringeren Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert ist. Alkoholmissbrauch ist hingegen mit einer Vielzahl ernsthafter Gesundheitsschäden assoziiert. Positive wie auch negative Aspekte des Alkoholkonsums sollen hier näher betrachtet werden.

Ginseng bringt keine Verbesserung der Betazell-Funktion

Ginseng dient seit Jahrhunderten zur Herstellung pharmazeutischer naturheilkundlicher Mittel, vorwiegend in der Traditionell Chinesischen Medizin. In einer Studie wurde nun untersucht, ob diese Pflanze auch die Funktion der insulinproduzierenden Betazellen positiv beeinflussen kann.

Diabetesforschung zum Anfassen
Logo des Deutschen Zentrums fr Diabetesforschung (DZD)

In der Ausstellung "Entdeckungen 2011: Gesundheit" auf der Insel Mainau zeigt das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) interaktiv, was die Ursachen und Symptome des Diabetes sind, wie man Diabetes vorbeugen kann und was der aktuelle Stand der Diabetesforschung ist.

Diabetes erhöht Risiko für Krebs und Infektionen

Diabetes geht nicht nur mit einem deutlich erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher. Es besteht schon seit längerem der Verdacht, dass Diabetes auch das Sterblichkeitsrisiko durch andere Erkrankungen wie Infektionen oder Krebs erhöht. Wissenschaftler aus Großbritannien haben nun diese Risiken berechnet.

Weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter Metformin
Metformin ist Mittel erster Wahl bei der Behandlung des Typ 2 Diabetes.

Die Medikamente, die zur Therapie des Typ 2 Diabetes eingesetzt werden, sind untereinander nicht gleichwertig. Wie jetzt erneut eine Studie gezeigt hat, ist Metformin für die Typ 2 Diabetes-Behandlung das Mittel erster Wahl.

Neue Therapieansätze beim Typ 1 Diabetes

Bei Typ 1 Diabetes liegt ein absoluter Insulinmangel vor: Die insulinproduzierenden Betazellen der Bauspeicheldrüse produzieren das Hormon Insulin nicht mehr, da körpereigene Immunzellen diese Betazellen als fremd angesehen und zerstört haben. Der Vorgang der Zerstörung kann sich über Jahre hinziehen. Für den Erhalt der Betazellen gibt es derzeit unterschiedliche Therapieansätze, die wir ihnen hier vorstellen.

BMI und Sterblichkeitsrate bei Asiaten

Die Anzahl der Übergewichtigen und Fettleibigen hat in den letzten Jahrzehnten stetig und stark zugenommen. Ein gängiger Marker zur Einschätzung des Körpergewichtes ist der sogenannte BMI (Body Mass Index). Das Körpergewicht wird hier im Verhältnis zur Körpergröße bewertet.

Braunes Fettgewebe gegen Übergewicht?
Fettgewebe ist nicht gleich Fettgewebe. Während das weiße Fettgewebe    in erster Linie als Energiespeicher dient, kommt das braune Fettgewebe als Wärmelieferant    zum Einsatz.

Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) gehören zu den zentralen Herausforderungen in den industrialisierten Ländern. Hauptursache hierfür ist Überernährung in Kombination mit nicht ausreichender Bewegung. Fett ist jedoch nicht gleich Fett.
Vor kurzem berichteten wir über ein Gen, das die Fettverbrennung beeinflusst. Dabei rückte auch das so genannte braune Fettgewebe in den Mittelpunkt des Interesses.

Diabetes und Brustkrebs
Brustkrebs stellt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar. Techniker-Krankenkasse

Das Mammakarzinom stellt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar. Der größte Teil der Frauen erkrankt nach den Wechseljahren. Allerdings können auch sehr junge Frauen vom Brustkrebs betroffen sein. In einer jetzt veröffentlichten Metaanalyse wurde der Einfluss eines bestehenden Diabetes auf die Ergebnisse von Brustkrebserkrankungen untersucht. Eine Metaanalyse ist ein statistisches Verfahren, um die Ergebnisse mehrerer vergleichbarer Studien zusammenzufassen.

Zahl der Typ 2 Diabetiker steigt rasant an
Einer Schätzung der Centers for Disease Control and Prevention zufolge leben derzeit rund 26 Millionen Personen mit Diabetes in den USA.

Laut einer aktuellen Mitteilung der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ist die Anzahl der Personen mit Typ 2 Diabetes in den USA deutlich gestiegen und beläuft sich mittlerweile auf rund 26 Millionen Menschen.

Gen beeinflusst Fettverbrennung
Das braune Fettgewebe dient hauptsächlich zur Wärmeproduktion  (Positronen-Emissions-Tomographie-Aufnahme einer jungen Frau)

Starkes Übergewicht (Adipositas) birgt zahlreiche Gesundheitsrisiken und ist entscheidend an der Entstehung eines Typ 2 Diabetes beteiligt. Viele Faktoren können Übergewicht hervorrufen. Der hauptsächliche Grund ist jedoch in der Fehlernährung zu suchen. Wie jetzt erneut eine Veröffentlichung zeigt, könnte allerdings auch die Aktivität bestimmter Gene das Auftreten von Übergewicht begünstigen.

 

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